Nun ist es offiziell: Donald Trump hat die Präsidentschaftswahl in den USA gewonnen und steht damit vor dem Einzug ins Weiße Haus.
Trump sammelte bis zur Entscheidung 276 Wahlleute; für einen Sieg erforderlich waren 270. Kamala Harris, Vize-Präsidentin und Kandidatin der Demokraten, kam bis zum Sieg Trumps auf 219 Wahlleute. Weitere 39 sind noch offen; die entscheidende Mehrheit hat Trump aber bereits, und er wird aller Voraussicht nach noch die Großzahl der verbleibenden Wahlleute für sich gewinnen.
In den maßgeblich entscheidenden „Swing States“ North Carolina (16 Wahlleute), Georgia (16 Wahlleute), Pennsylvania (19 Wahlleute) und Wisconsin (10 Wahlleute) holte Trump den Sieg vor Harris.
Wahlsieg von Donald Trump zeichnet sich früh ab
Sein Wahlsieg zeichnete sich bereits am frühen Mittwochmorgen ab. Die „New York Times“ schraubte die Siegeswahrscheinlichkeit Trumps gegen 5.30 Uhr (MEZ) auf 90 Prozent hoch, nachdem Trump mit North Carolina den ersten „Swing State“ für sich entscheiden konnte.
Der Trump-nahe TV-Sender „Fox News“ hatte den Republikaner bereits um kurz nach 8 Uhr (MEZ), noch vor Ende der entscheidenden Auszählungen, zum Wahlsieger erklärt. Trump selbst zog nur wenig später nach und sagte bei einem Live-Auftritt in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida: „Es ist ein politischer Sieg, wie ihn unser Land noch nie erlebt hat.“ Die finale Entscheidung zog sich bis 11.30 Uhr (MEZ).
Die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten findet voraussichtlich am 20. Januar 2025 statt. Zuvor muss am 6. Januar der US-Kongress den Wahlsieger offiziell bestätigen.

