Politik

Die Gefahr sitzt im Kinderzimmer – und immer öfter im Netz

Die Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen steigen. Das liegt auch an ihrer zunehmenden Präsenz im Internet. Dabei gäbe es Wege für besseren Schutz.

  • Wie ein Stück Fleisch in einem Becken voller Piranhas: Kinder-Accounts in sozialen Netzwerken werden in kürzester Zeit von Pädokriminellen anzüglich kontaktiert.Jan Woitas/dpa

    Wie ein Stück Fleisch in einem Becken voller Piranhas: Kinder-Accounts in sozialen Netzwerken werden in kürzester Zeit von Pädokriminellen anzüglich kontaktiert.Jan Woitas/dpa

Bislang galt: Sexualisierte Gewalt wird selten von Fremden, die hinterm Busch sitzen, ausgeübt. Die Gefahr geht von Vertrauten aus, mit dem höchsten Risiko in der unmittelbaren Umgebung – also in Familien, Schulen oder Sportvereinen. Laut Lagebild des Bundeskriminalamts bestand bei 54 Prozent der…

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