US-Präsident Joe Biden hat nach der Tötung von Hamas-Chef Jahja Sinwar durch die israelische Armee von einem „guten Tag“ für die Welt gesprochen. Es gebe jetzt „die Möglichkeit für einen ‚Tag danach’ im Gazastreifen ohne die Hamas an der Macht und für eine politische Lösung, die Israelis und Palästinensern gleichermaßen eine bessere Zukunft bietet“, hieß es in einer am Donnerstag in Washington veröffentlichten Erklärung Bidens, der sich gerade auf dem Weg nach Deutschland befand.
Der Tod Sinwars markiere „einen guten Tag für Israel, für die Vereinigten Staaten und für die Welt“. Auch Vizepräsidentin Kamala Harris erklärte, nun bestehe „die Möglichkeit, den Krieg im Gazastreifen endlich zu beenden“. Und er müsse so enden, „dass Israel sicher ist, die Geiseln freigelassen werden und das Leiden im Gazastreifen ein Ende hat“.
Biden: Tod Sinwars „guter Tag für Israel“
Kurz zuvor hatte die israelische Regierung den Tod Sinwars bekannt gegeben. Nach Angaben der Armee töteten israelische Soldaten den Hamas-Chef am Mittwoch bei einem Einsatz im südlichen Gazastreifen. Der 61-Jährige galt als Drahtzieher des Großangriffs der radikalislamischen Palästinenserorganisation am 7. Oktober 2023 auf Israel.
Die USA sind der wichtigste Verbündete Israels und der größte Waffenlieferant des Landes. Bisher sind alle Bemühungen der US-Regierung und verbündeter Staaten gescheitert, ein Abkommen zwischen der Hamas und Israel für eine Waffenruhe und eine Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln zu erreichen.

