Politik

Bericht: Dobrindt verdoppelt Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei

Alexander Dobrindt will offenbar nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle die Anti-Drohnen-Einheiten der Bundespolizei verdoppeln.

  • Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei einer Pressekonferenz in einem Terminal des Flughafens Leipzig/Halle. (Archivbild=.Hendrik Schmidt/dpa

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht bei einer Pressekonferenz in einem Terminal des Flughafens Leipzig/Halle. (Archivbild=.Hendrik Schmidt/dpa

Als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen verdoppelt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) einem Medienbericht zufolge die Anti-Drohnen-Einheit der Bundespolizei. So sollen im Gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) künftig 300 statt 150 Einsatzkräfte für die Drohnenabwehr zur Verfügung stehen, berichtete die „Bild“ am Sonntag unter Verweis auf Regierungskreise. Dobrindt werde eine entsprechende ministerielle Weisung an das Bundespolizeipräsidium erlassen.

Gleichzeitig werde das Netz der operativen Stützpunkte von bisher vier auf acht Standorte bundesweit verdoppelt. Dobrindt reagiere damit auf den Leipziger Drohnen-Vorfall, hieß es.

Am dortigen Flughafen war in der Nacht zum Mittwoch durch einen Mitarbeiter im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden. Der an ihr befestigte Sprengsatz wurde von Experten der Bundespolizei entschärft. In ihrer Nähe befanden sich mehrere ukrainische Frachtflugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.

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