In Berlin-Mariendorf ist am Freitagabend (17.7.) ein 18-Jähriger bei einem Angriff mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Nach einer Notoperation im Krankenhaus gibt es Entwarnung: Nach Angaben der Polizei besteht für den jungen Mann keine Lebensgefahr mehr. Was war passiert?
Überfall ohne erkennbaren Grund
Der Vorfall ereignete sich an einer Tankstelle, als der 18-Jährige zusammen mit zwei Begleitern – 16 und 20 Jahre alt – in einem Auto saß. Vier bislang unbekannte Männer näherten sich dem Wagen und griffen die Insassen unvermittelt an. Die Angreifer schlugen zunächst massiv mit Baseballschlägern auf das Fahrzeug ein und zerstörten dabei mehrere Scheiben. Im weiteren Verlauf des Überfalls verletzte einer der Tatverdächtigen den 18-Jährigen mit einem Messer schwer. Anschließend ergriffen alle vier Angreifer die Flucht.
Zeugen leisten Erste Hilfe
Unbeteiligte Passanten an der Tankstelle leisteten dem Verletzten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Die Sanitäter brachten den 18-Jährigen daraufhin in ein nahegelegenes Krankenhaus, wo er sofort notoperiert wurde. Die beiden Begleiter des Jungen zogen sich durch die zertrümmerten Fahrzeugscheiben Verletzungen zu. Sie begaben sich selbstständig in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Polizei Berlin hat ein Fachkommissariat mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Bislang konnten die vier Tatverdächtigen nicht identifiziert werden. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Überfalls, die Angaben zum Tathergang oder den flüchtigen Angreifern machen können.

