Der Waldbrand in den Niederlanden unweit der Grenze zu Nordrhein-Westfalen ist weiter nicht Kontrolle. Die Flammen in einem Naturschutzgebiet in der Nähe von Oostrum hätten sich in der Nacht zu Dienstag (4. August) weiter ausgebreitet, teilten die Behörden der Provinz Limburg mit. Mittlerweile seien 100 Hektar betroffen. Bis Montagabend (3. August) hatte der Brand eine Fläche von 21 Hektar zerstört.
Feuer breiten sich schnell aus
Rund 300 Einsatzkräfte kämpften den Angaben zufolge in der Nacht gegen den Brand. Am Dienstagmorgen sollten erneut Löschhubschrauber zum Einsatz kommen. Der Wind ändere immer wieder die Richtung und fache die Flamen an, sagte ein Behördensprecher.
„Wegen der Trockenheit kann sich das Feuer in Naturschutzgebieten schnell ausbreiten“, teilten die Behörden der Provinz auf ihrer Website mit, ohne die genaue Brandursache zu nennen.
Über dem zwischen Venlo und Nimwegen gelegenen Waldgebiet stiegen riesige Rauchwolken auf. Ein Campingplatz mit rund 300 Urlaubern wurde wegen der schlechten Luftqualität geräumt.
Außerdem wurde der Bahnverkehr zwischen Nimwegen und Venray unterbrochen, da die Feuerwehrkräfte auch unmittelbar an den Gleisen im Einsatz waren. Die Feuerwehr legten eine Brandschneise in dem Wald an, und die niederländische Armee setzte einen Löschhubschrauber ein. Der Brand brach in den Baumkronen aus und breitete sich von dort schnell in dem Gebiet aus. (mit AFP-/dpa-Agenturmaterial)

