„Nach der Hitzewelle ist quasi vor der Hitzewelle“: Auch in der neuen Woche wird es in Deutschland heiß. Ab Dienstag (4. August) sollten sich die Menschen zudem auf Unwetter einstellen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilt.
DWD-Warnungen für Deutschland
„Am morgigen Dienstag schiebt sich die schwül-heiße und gewitterträchtige Luft bis in den Nordosten, wo nachmittags und abends ein hohes Unwetterpotential besteht - nach aktuellem Stand“, heißt es vom DWD. Auch von Südwesten ziehen demnach neue Schauer und kräftige bis schwere Gewitter heran, die örtlich wieder unwetterartig ausfallen könnten. Dann liegen die Temperaturen laut Vorhersage zwischen 30 und 38 Grad.
Trockenheit droht sich zu verschärfen
Auch in der Nacht zu Mittwoch (5. August) könne es teils kräftige Schauer und Gewitter geben. Am Tag verlagere sich das Gewitterrisiko in Richtung Süden und Osten. Die Temperaturen steigen dann auf 30 bis 35 Grad. Sollte es bis Donnerstag nicht ausreichend geregnet haben, „droht eine weitere Verschärfung der regional sowieso schon massiven Trockenheit“, schreibt der Deutsche Wetterdienst. „Auch die Vegetationsbrandgefahr könnte dann noch immer hoch bis extrem hoch ausfallen und den Feuerwehren viel Arbeit machen.“
Die große Hitze ist nach der Wochenmitte dann erst mal überstanden: Am Donnerstag (6. August) werden noch bis zu 30 Grad erwartet, am Freitag bis zu 28 Grad. „Wirklich kühl wird es aber auch in den Folgetagen nicht“, so der DWD.
DWD-Warnungen für Baden-Württemberg
Die neue Woche startet in Baden-Württemberg erneut mit großer Hitze. Die hohen Temperaturen bringen laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) jedoch auch eine steigende Gewitter- und Unwettergefahr mit sich.
Im Laufe des Montags (3. August) scheint zunächst verbreitet die Sonne. Am Nachmittag bilden sich zunächst im Südschwarzwald, später auch im restlichen Bergland dichtere Quellwolken, dort sind Schauer und teils stärkere Gewitter möglich. Diese können Starkregen bis 25 Liter auf den Quadratmeter in einer Stunde, kleinkörnigen Hagel und Sturmböen mit sich bringen.
Die Temperaturen steigen auf 32 Grad im Hotzenwald und bis zu 38 Grad am nördlichen Oberrhein. Der Wind weht schwach aus Westen und frischt zeitweise auf. Mit Gewittern sind stürmische Böen möglich.
Unwettergefahr am Dienstag
In der Nacht zum Dienstag ziehen gebietsweise noch Regen und vereinzelt Gewitter durch. Später lockert der Himmel wieder auf. Die Temperaturen gehen auf 21 bis 16 Grad zurück. Der Tag beginnt zunächst heiter. Im Tagesverlauf verdichten sich jedoch die Wolken, Schauer und Gewitter werden häufiger.
Örtlich droht nach der DWD-Prognose Unwettergefahr durch heftigen, vereinzelt sogar extrem heftigen Starkregen bis 40 Liter auf den Quadratmeter, Hagel um drei Zentimeter Korngröße und orkanartige Böen um 110 Kilometer pro Stunde.
Mit Höchstwerten zwischen 29 und 36 Grad bleibt es sehr heiß, zugleich wird es deutlich schwüler als zuvor. Der Wind weht abseits der Gewitter schwach bis mäßig und frischt in Böen auf. Im höheren Bergland sind stürmische Böen möglich.
Weitere kräftige Gewitter am Mittwoch
Am Mittwoch sind bereits am Vormittag einzelne, teils gewittrige Schauer möglich. Am Nachmittag entwickeln sich verbreitet Schauer sowie vor allem im Bereich der Alb und in Oberschwaben starke, teilweise unwetterartige Gewitter. Die Temperaturen erreichen 28 bis 34 Grad.
DWD-Warnungen für Stuttgart
Am Montag wird eine extreme Wärmebelastung erwartet. Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet von Stuttgart zu rechnen.
Am Dienstag wird eine extreme Wärmebelastung bis zu einer Höhe von 400m erwartet. Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet zu rechnen.

