Bei einem Brand in einem Kinderheim in Algerien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zudem gebe es bei dem Unglück in einem Vorort der Hauptstadt Algier 19 Verletzte, teilte der algerische Zivilschutz am Donnerstag mit. Es handele sich um eine vorläufige Bilanz, da der Feuerwehreinsatz zur Bekämpfung des Brandes in dem Vorort Mohammadia noch andauere.
Der Löscheinsatz hatte den Angaben zufolge gegen 03.00 Uhr morgens begonnen. Die Brandursache war zunächst unbekannt.
Algerien leidet seit Tagen unter einer Hitzewelle
Der algerische Regierungschef Sifi Ghrieb besuchte nach Angaben des algerischen Fernsehens Verletzte in einer auf Brandverletzungen spezialisierten Klinik in Zeralda, einem Vorort von Algier, sowie in einem Krankenhaus in der Hauptstadt.
Algerien leidet seit Tagen unter einer Hitzewelle. Binnen einer Woche brachen in dem nordafrikanischen Land fast tausend Brände aus.

