Panorama

In diesen Regionen droht Hagel

Auch am Samstag und Sonntag kann es wieder starke Gewitter mit Hagel geben.

  • Hier drohen heute Gewitter und Hagel.Foto: worradirek / shutterstock.com

    Hier drohen heute Gewitter und Hagel.Foto: worradirek / shutterstock.com

In mehreren Regionen Deutschlands müssen sich die Menschen am Wochenende auf Gewitter, Starkregen und Hagel einstellen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist vor allem der Samstag in Teilen des Landes unbeständig. Am Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt der Gewittergefahr weiter in die Mitte und den Süden Deutschlands.

Bis zu 2 cm großer Hagel möglich

Am Samstag besteht Gewittergefahr vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie in Baden-Württemberg und Bayern. Auch in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Berlin und Brandenburg können zunächst noch Schauer und einzelne Gewitter auftreten. Dabei sind örtlich Starkregen, stürmische Böen und Hagel möglich. In Baden-Württemberg rechnet der DWD tagsüber vor allem in den nördlichen Landesteilen, später auch im Umfeld von Schwarzwald und Alb mit kräftigen Gewittern. Dabei kann Hagel um zwei Zentimeter auftreten, örtlich sind auch unwetterartige Entwicklungen durch heftigen Starkregen möglich.

Auch in Bayern wird es am Samstag unruhig. In Nordbayern sind im Tagesverlauf öfter Gewitter mit lokalem Starkregen, Hagel und stürmischen Böen möglich. In Südbayern treten nach zunächst freundlicherem Beginn vor allem in der zweiten Tageshälfte gebietsweise Schauer und einzelne Gewitter auf. Auch dort kann es lokal Starkregen, Hagel und stürmische Böen geben.

In Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie Rheinland-Pfalz und dem Saarland nimmt die Gewittergefahr am Samstag im Tagesverlauf wieder zu. Der DWD erwartet einzelne Schauer und Gewitter, teils mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und starken bis stürmischen Böen. Lokal sind Unwetter durch heftigen Starkregen nicht ausgeschlossen.

Etwas ruhiger wird es am Samstag im Norden. In Schleswig-Holstein und Hamburg soll es nach den Gewittern vom Freitag heiter und warnfrei werden. Auch in Mecklenburg-Vorpommern bleibt es am Samstag überwiegend trocken, allerdings können an der Küste zeitweise Windböen auftreten. In Niedersachsen und Bremen beginnt der Tag im Südosten noch mit dichteren Wolken und etwas Regen, sonst wird es vielfach heiter oder sonnig.

Auch am Sonntag erneut Gewitter

Am Sonntag bleibt die Lage vor allem in der Mitte und im Süden wechselhaft. In Baden-Württemberg erwartet der DWD spätestens ab Mittag wiederholt Schauer und teils kräftige Gewitter mit Hagel und heftigem Starkregen. Auch in Bayern sind von Nordwesten her schauerartige Regenfälle und zum Teil kräftige Gewitter möglich. In Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland treten ebenfalls Schauer und örtliche Gewitter auf, lokal kann es unwetterartigen Starkregen geben.

In Thüringen werden am Sonntag viele Wolken, wiederholt Schauer und örtliche Gewitter mit Starkregenpotenzial erwartet. In Sachsen kommen im Tagesverlauf von Westen her Schauer und lokale Gewitter auf, in Ostsachsen bleibt es voraussichtlich bis zum Abend noch trocken. In Sachsen-Anhalt ist vor allem in der Südhälfte mit Schauern und örtlichen Gewittern zu rechnen. In Berlin und Brandenburg bleibt es zunächst wolkig mit heiteren Abschnitten, am Abend sind im Elbe-Elster-Kreis lokale Schauer oder ein einzelnes Gewitter möglich.

Im Norden ist die Lage am Sonntag insgesamt ruhiger. In Schleswig-Holstein und Hamburg gibt es Sonne und Wolken bei nur geringem Schauerrisiko. Mecklenburg-Vorpommern bleibt voraussichtlich trocken. In Niedersachsen und Bremen ziehen im Süden dichtere Wolken auf; dort kann es zeitweise schauerartig verstärkten Regen mit Gewitterrisiko geben. Lokal sind Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich.

Datenschutz-Einstellungen