Weil er den zweijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin mit heißem Wasser verbrühte, ist ein Angeklagter in Schleswig-Holstein zu einer Haftstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe sprach ihn am Freitag wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung von Schutzbefohlenen schuldig. Das Kind aus der Stadt Wedel war im Sommer 2024 an den Folgen der Tat gestorben.
Der Prozess gegen den Mann begann im März, die Staatsanwaltschaft ward ihm in ihrer Anklage Mord vor. Das stellte das Gericht aber nun nicht fest.

