Was taugt „Schmerz“? Der neue „Tatort“ aus Dortmund im Schnellcheck.
Die Handlung in zwei Sätzen
Mehrere Morde im Dortmunder Rotlichtmilieu führen Peter Faber (Jörg Hartmann) und Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger) auf die Spur von serbischen Kriegsverbrechern und deren massenhaften, systematischen Vergewaltigungen von Frauen. Mit Hilfe ihrer bosnischstämmigen Chefin Ira Klasníc (Alessija Lause) decken sie einen Rachefeldzug auf. Faber findet heraus, dass Herzog es war, die den früheren KTU-Leiter Haller getötet hat, verrät sie zwar nicht, liefert aber ungewollt LKA-Ermittler Kossik einen entscheidenden Hinweis. Herzog stellt sich, womit ihre Kripo-Karriere auf unrühmliche Weise endet.
Zahl der Leichen
Vier.
Wandlung
Wie sich die Sexarbeiterin Maria Novak (Lorena Juric) von einer vermeintlich verängstigten Zeugin zu einer eiskalten Rache-Killerin wandelt – das ist eine der überraschenden Wendungen in „Schmerz“.
Showdown
Sieben Waffenträger, die sich in einer Fertighaussiedlung gegenseitig belauern und ins Visier nehmen: Regisseur Torsten C. Fischer choreografiert einen Showdown, der im Gedächtnis bleiben wird.
Seelenruhe
Wie gereinigt wirken die Gesichter, an die Kameramann Andreas Köhler ganz nah heranrückt. Sogar Peter Fabers Seele scheint nicht mehr von Stürmen gebeutelt, sondern liegt da wie ein ruhiger See an einem Sommertag.
Unser Fazit
Die Kommissarin eine Mörderin: Da hat Autor Jürgen Werner den dramatischen Ausstieg Stefanie Reinspergers ziemlich herbei gezwungen. Ihre Rosa Herzog war stark – wir werden sie vermissen.
Spannung
Note 1
Logik
Note 2-3
















