Kultur

NS-Raubkunst: Wie eine Forscherin verschollene Spuren aufdeckt

Zuletzt gab die Staatsgalerie 2024 NS-Raubkunst an die Erben zurück. Drei Fälle zeigen, wie schwierig es ist, die Verbrechen aufzuarbeiten. Eine Spurensuche.

  • Johanna Poltermann untersucht, wie die Gemälde in die Staatsgalerie gelangten. Dieses Werk ist eindeutig als NS-Raubgut identifiziert. Es zurückzugeben gestaltet sich aber schwierig.Foto: Frederik Herrmann

    Johanna Poltermann untersucht, wie die Gemälde in die Staatsgalerie gelangten. Dieses Werk ist eindeutig als NS-Raubgut identifiziert. Es zurückzugeben gestaltet sich aber schwierig.Foto: Frederik Herrmann

Johanna Poltermann spricht gerne über ihre Arbeit. Präzise erklärt sie, wie sie vorgeht: „Zuerst schaue ich mir die Bilder genau an und suche nach Hinweisen“, erklärt sie. Dann studiert sie alte Aufzeichnungen, Berichte und private Briefe. Sie ist Provenienzforscherin der Staatsgalerie Stuttgart und…

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