Kultur

Der „Rienzi“ ist nur etwas für eingefleischte Wagnerianer

Erstmals in 150 Jahren ist die schwer belastete Oper „Rienzi, der letzte der Tribünen“ im Bayreuther Festspielhaus zu sehen. Interessant, aber auch sehr anstrengend. Die Premierenkritik.

  • Auf jeden Fall laut: Andreas Schager singt den Titelhelden in Richard Wagners Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“.Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele/dpa

    Auf jeden Fall laut: Andreas Schager singt den Titelhelden in Richard Wagners Oper „Rienzi, der letzte der Tribunen“.Enrico Nawrath/Bayreuther Festspiele/dpa

Ein kleiner goldener Richard Wagner turnt Rad schlagend über die Bühne. Das Männchen organisiert fürs Volk ein Laientheaterstück, ziemlich deppert gespielt: Walküren, ein Schwan, Götter, ein Wartburg-Auto aus Pappe für Tannhäuser; Sänger, die sich verkloppen. Und weil alles so lange dauert, eilt…

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