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Wiedersehen mit halbem Dutzend Ehemaliger

Im württembergischen Derby Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen steckt in vielfacher Hinsicht jede Menge Brisanz. Einige Aalener standen schon bei den Blauen unter Vertrag.

  • Vico Meien klatscht mit Niklas Antlitz ab: Die beiden Ex-Kickers-Spieler befinden sich mit dem VfR Aalen auf dem Höhenflug.IMAGO/Eibner

    Vico Meien klatscht mit Niklas Antlitz ab: Die beiden Ex-Kickers-Spieler befinden sich mit dem VfR Aalen auf dem Höhenflug.IMAGO/Eibner

Es steckt in vielerlei Hinsicht Brisanz in diesem Fußball-Regionalligaspiel. Das Duell Stuttgarter Kickers gegen VfR Aalen (Samstag, 14 Uhr/Gazi-Stadion auf der Waldau) ist ein württembergisches Derby zweier Traditionsclubs. Aalens Trainer Beniamino Molinari trifft auf seinen Sohn Nico, der bei den Blauen spielt. VfR-Stürmer Michael Kleinschrodt hat noch die unschönen Randerscheinungen rund ums WFV-Pokal-Finale in Erinnerung, als er letztmals den Dress der SG Sonnenhof Großaspach trug.

Was das Ganze noch interessanter macht: Insgesamt sechs Spieler und Mitglieder des VfR-Trainerstabs standen schon bei den Kickers auf der Gehaltsliste.

Torwart Maximilian Otto spielte dabei am längsten für die Blauen – von 2018 bis 2024.  Nach einer Saison bei Calcio Leinfelden-Echterdingen, heuerte der 24-Jährige im Sommer 2025 auf der Ostalb an und ist seitdem die Nummer eins.

Mittelfeldspieler Vico Meien stand in Degerloch in der Saison 2024/25 unter Vertrag. Er ging als eines der größten Missverständnisse in die Transfergeschichte der Kickers ein. Nach nur sechs Kurzeinsätzen kehrte der 28-Jährige wieder nach Aalen zurück. Dort blüht er auf: „Vico spielt bei uns eine sehr zentrale Rolle, er hat mit seiner körperlichen Präsenz eine brutale Ausstrahlung auf dem Platz und ist ein absoluter Führungsspieler. Seine Entwicklung in den vergangenen 17 Monaten ist richtig gut. Wir sind total froh, dass er bei uns spielt“, sagt Molinari.

Niklas Antlitz stürmte von Juli 2023 bis Januar 2025 für die Kickers. Über die Zwischenstation SG Barockstadt Fulda-Lehnerz schloss der 27-Jährige sich dem VfR an. „Ante hatte mit seinen Toren wesentlichen Anteil daran, dass wir aus der Oberliga aufgestiegen sind und kam auch in dieser Saison bis auf einmal in jedem Spiel zum Einsatz“, lobt der Coach auch ihn.

Co-Trainer Luigi Campagna spielte von Februar 2021 bis Juni 2024 für die Blauen und übernahm in dieser Zeit die wichtige Rolle des „Aggressive Leader“. Danach ging's zum VfR, zunächst als spielender Co-Trainer, nun konzentriert sich der 36-Jährige komplett aufs assistieren von Chefcoach Molinari.

Co-Trainer Giuseppe Catizone (49) trug von 2002 bis 2005 den Dress der Kickers. Seit 2025 arbeitet der ehemalige Bundesligaspieler des VfB Stuttgart im Trainerstab des VfR.

Tobias Linse (47) kümmerte sich von 2011 bis 2015 um die Keeper in Degerloch. Seit 2019 steht er bei Aalen unter Vertrag.

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