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VfB-Frauen holen einen Punkt

Der Bundesliga-Aufsteiger aus Stuttgart spielt bei Werder Bremen 1:1 – Mira Arouna gelingt der Ausgleich.

Bremen - Als der Schlusspfiff nahte, versuchten es beide Mannschaften noch einmal, die Partie zu entscheiden. Den Lucky Punch zu setzen. Das 2:1 zu erzielen. Doch als auch ein letzter Eckball des SV Werder Bremen keine Entscheidung brachte, war klar: Die Frauenteams von Werder Bremen und des VfB Stuttgart trennen sich im Bundesligaduell unentschieden. Und mit jeweils nur einer Niederlage in nun fünf Spielen untermauerten beide Clubs ihren guten Saisonstart.

„Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung. Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt, haben unsere drei, vier Chancen aber nicht genutzt“, sagte Nico Schneck.

Die VfB-Frauen hatten zunächst die Vorgabe ihres Trainers erfüllt. Die da lautete: den Start nicht schon wieder verschlafen. Das Team in Rot war hellwach und hatte dann auch die ersten Möglichkeiten der Partie. Einen Fehler der Werder-Abwehr nutzten jeweils Nicole Billa und Mira Arouna (14. und 15. Minute), allerdings verwerteten sie ihre Möglichkeiten nicht. Rund zehn Minuten später scheiterte dann Dafina Redzepi, ehe direkt danach Chantal Hagel mit einem Distanzschuss die Latte traf.

Schnecks Team war das bessere auf Platz elf der Werder-Anlage. Aber: der erste Treffer gelang den Gastgeberinnen. Ein schönes Zuspiel aus dem linken Mittelfeld nutzte die Japanerin Mei Shimada, die erst an der VfB-Torhüterin Laura Giuliani scheiterte, im zweiten Versuch dann aber traf (41). Auch im fünften Bundesligaspiel lagen die VfB-Frauen also zurück.

Die zweite Hälfte begann dann mit je einer Topchance auf beiden Seiten. Die brachten keine weiteren Tore – aber wenig später war es dann auch für die Stuttgarterinnen Zeit zu jubeln. Erst überspielte das Team das Werder-Pressing, dann spielte Chantal Hagel einen Traumpass aus der eigenen Hälfte heraus auf Mira Arouna, die sehenswert per Lupfer vollendete (51.). „Das war ein überragender Spielzug“, sagte Coach Schneck, „das freut mich riesig für Mira.“

In der Folge war es vor 1650 Zuschauern ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften noch Möglichkeiten hatten, aber keine Tore mehr erzielten. Die VfB-Frauen stehen damit weiter auf Rang sieben und haben nun einige Tage Bundesligapause. Am kommenden Samstag steht das Pokalspiel bei Turbine Potsdam an, am 4. Oktober gastiert dann der 1. FC Union Berlin in Stuttgart.

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