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Streckensperrung: Die K1682 zwischen Horrheim und Kleinglattbach muss saniert werden

Bei der Sanierung ab 17. August möchte der Landkreis Ludwigsburg ein schnelles und kostengünstiges Bauverfahren erproben. Daher soll die Straße nach einr Woche wieder freigegeben werden.

  • Die geplante Umleitungsstrecke führt über Sersheim. Grafik: Landratsamt Ludwigsburg

    Die geplante Umleitungsstrecke führt über Sersheim. Grafik: Landratsamt Ludwigsburg

Kleinglattbach/Horrheim (LL). Die Kreisstraße 1682 zwischen der Landesstraße 1125 bei Kleinglattbach und dem Kreisverkehr der L 1131 bei Horrheim wird ab Montag (17. August) saniert. Das teilt das Landratsamt Ludwigsburg mit. Für die Arbeiten wird die Strecke in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. Außerdem wird ein neues Bauverfahren erprobt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich innerhalb von fünf Tagen abgeschlossen sein.

Kostengünstiges Bauverfahren

Der rund 1,7 Kilometer lange Streckenabschnitt wurde im Jahr 2011 grundhaft ausgebaut. Nach nunmehr 15 Jahren befinde sich die Asphaltdeckschicht in einem Zustand, der eine erste Sanierung erforderlich mache, teilt die Kreisbehörde mit. Um die Dauer der notwendigen Sperrung möglichst kurz zu halten, werde ein schnelles und kostengünstiges Bauverfahren eingesetzt – und zwar das „dünne Asphaltschichten in Kaltbauweise“. Dabei bleibt die vorhandene Deckschicht grundsätzlich erhalten. Lediglich die Fahrbahnmarkierungen werden zunächst abgefräst. Anschließend wird eine etwa zwei Zentimeter dicke Oberflächenbehandlung aus Bitumen aufgebracht und zur Erhöhung der Griffigkeit abgesplittet.

Längerere Fahrzeiten für Busse

Es wird eine Umleitung über Sersheim eingerichtet. Die Umleitung wird voraussichtlich rund eine Woche bestehen. Auch der Busverkehr ist von der Umleitung betroffen. Die Busse haben wegen des längeren Streckenverlaufs etwas längere Fahrtzeiten. Haltestellen sind nicht betroffen.

Kosten trägt der Landkreis

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 180 000 Euro und werden vollständig vom Landkreis getragen. Die Maßnahme hat auch über die konkrete Sanierung der K 1682 hinaus Bedeutung: Sollte sich die eingesetzte, günstige und schnelle Bauweise bewähren, könnte sie künftig auch auf weniger belasteten Streckenabschnitten eingesetzt werden. Diese könnten damit kostengünstig saniert werden, ohne dass eine vollständige Erneuerung der Fahrbahndecke erforderlich wird.

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