Eishockey. Zum Abschluss des Transferfensters haben die Bietigheim Steelers auf die derzeitige Ausfallmisere und im Hinblick auf die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 2 den Kader nochmal mit zwei Spielern verstärkt. Von den Heilbronner Falken wechselt Stürmer Luis Ludin ins Ellental. Aus dem eigenen Nachwuchs kommt Philipp Nuss, der ebenfalls ein Offensivspieler ist, für die DEL 2 lizensiert.
Im Bietigheimer Nachwuchs hat Nuss seine Treffsicherheit bereits bewiesen
Der 19-jährige gebürtige Bietigheimer Philipp Nuss wurde im eigenen Nachwuchs des SC BietigheimBissingen ausgebildet. In der diesjährigen U 20 Saison in der DNL traf der 1,83 Meter große Linksschütze in 42 Spielen 13 Mal und legte 41 Tore auf. Zwei Spiele absolvierte er in der Oberliga Süd für Heilbronn, in denen er ebenfalls einen Treffer vorbereiten konnte. Nuss wird nicht mit einem Fördervertrag ausgestattet und zählt somit als Ü 24-Spieler. In seinen beiden Spielen für die Falken stürmte Nuss mit dem zweiten Neuzugang – Luis Ludin.
Mit Luis Ludin kommt ein Akteur, der Champions-League-Erfahrung aufweist
Der 24-jährige Linksschütze bringt mit einer Körpergröße von 1,90 Metern Gardemaße mit nach Bietigheim. Doch nicht nur mit seinem Körper konnte Ludin in Heilbronn überzeugen, denn für die Falken kam der, in Innsbruck geborene, Stürmer auf 12 Tore und 20 Vorlagen in 47 Spielen. Aufgrund der für Heilbronn vorzeitig beendete Saison, im Zuge der Eröffnung des Insolvenzverfahren, kam der Wechsel zustande.
Neben seiner Erfahrung aus der Oberliga, bringt Luis zudem dieselbige aus insgesamt 130 Spielen (zehn Punkte) für den HC Innsbruck in der ICEHL und dem Vorgänger EBEL mit. Mit seinem Heimatverein spielte er zudem acht Mal in der Champions Hockey League. Auch die DEL 2 ist für den Angreifer kein Neuland, denn für Freiburg machte er in der Saison 2020/2021 19 Spiele, in denen ihm drei Vorlagen gelangen. Ludin erhält zunächst einen Vertrag bis zum Ende der Saison.
Ludin schaut gespannt auf die neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit in Bietigheim spielen zu können, sowie auf die neue Aufgabe im Team. Ich werde alles daransetzen, der Mannschaft zu helfen, damit wir den bestmöglichen Playoff-Run haben können.“
Alexander Dück, Trainer der Bietigheim Steelers, freut sich über die beiden Neuzugängen: „Mit der Lizensierung von Philipp und der Verpflichtung von Luis reagieren wir auf unser Verletzungspech. Kurz vor dem Transferschluss haben wir nochmal zugeschlagen, um die Breite und die Qualität im Team zu stärken. Beide haben unser Vertrauen – Philipp als unser Eigengewächs aus dem Nachwuchs, was immer besonders schön ist. Luis, der sich in der Oberliga bewiesen hat und das Potential für die DEL 2 mitbringt.“ red

