Vaihingen. Eine Radtour mit vielen landschaftlichen Höhepunkten haben wir versprochen. Am Samstag (17. August) können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 44. S-VKZ-Tour ein Bild davon machen, ob diese Aussage auch zutrifft. Start (10 Uhr) und Ziel ist beim VfB Vaihingen am Unteren Egelsee. Die „Touristen“ haben 33 Kilometer zu bewältigen – wie immer nach dem gemeinsamen Start.
Als flach kann die Tour allerdings nicht bezeichnet werden. Beim VfB befindet man sich auf rund 200 Metern über NN, der höchste Punkt wird mit 420 Metern ausgewiesen. „Elektriker“ sind sicher im Vorteil. Doch die sind in der Zwischenzeit ohnehin in der Mehrzahl. In zwei Stunden ist die Strecke zu schaffen. Und es gibt ja auch wieder die Ensinger-Station, die in Serres eingerichtet wird. Die Strecke wird natürlich ausgeschildert. Für den Straßenverkehr gibt es Geschwindigkeitstrichter. Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz sind dabei, auch Zweirad-Fischer mit dem Pannendienst. Und am Ende fährt der Besenwagen.
Bereits zum dritten Mal nach 1981 und 2009 ist der VfB Vaihingen Gastgeber für die S-VKZ-Tour. 1981, als der Verein die zweite Tour bewirtete, war es sehr heiß. „Schwitzen um die Wette“, lautete die VKZ-Überschrift. 540 Gäste wurden damals registriert. 2009 waren es bei der 30. Tour rund 1100! Wie wird die Bilanz diesmal aussehen? Immerhin: Die Wetteraussichten sind gnädig.
Unter vier Vorschlägen der Planer vom Rad-Sport-Verein Vaihingen (RSV) um Jürgen Rebstock war die Entscheidung für die Tour in den Enzkreis hinein gefallen. Sie musste mehrmals nachjustiert werden. Die letzte Testfahrt hat ziemlich exakt eine Länge von 33 Kilometern ergeben.
Los geht’s auf dem Parkplatz vor dem Vereinsheim des VfB. Freibadbesucher sollten die Anfahrt kurz nach 10 Uhr meiden. Gegen den Tross haben sie keine Chance. Und auch bei der Auricher Straße muss mit einem Stau gerechnet werden; sie wird gesperrt, bis die Radler durch sind.
Enztalradweg, Alter Badplatz, unter der Enzbrücke hindurch und ab Richtung Roßwag. Kilometer 3,5: Die Kreisstraße wird überquert. Vorbei am Steinbruch bis Roßwag. Kilometer 5,0: Enzbrücke und gleich rechts ab in die Stegwiesenstraße. Blick nach rechts auf einen Alt-Enzarm. Kilometer 6,4: Es geht links ab in den Waldweg mit Radwegschild. Ab jetzt geht es leicht bergan. Rechts erkennt man durch die Bäume Mühlhausen. Bis zur Markungsgrenze ist der Untergrund sehr gut befahrbar. Kilometer 7,7: Erste Steigung bewältigt. Kreuzung mitten im Wald: Pinache, Großglattbach ist die Richtung. Es geht wieder sanft bergaufwärts. Kilometer 9,3: links halten. Hörnlehütte bei Kilometer 9,8. Blick auf die „verliebten Bäume“. Kilometer 10,5: Links ab in den Hummelweg. Am Waldende den ersten Weg rechts einschlagen (Unterer Richtweg). Kilometer 14,1: links halten in die Lange Allee. Die Straße Lomersheim - Pinache wird überquert. Gleich nach rund 50 Metern geht’s rechts ab in den Wald (Saufangweg). Und wieder steigt es etwas. Kilometer 12,6: Postweg, geradeaus. Auf dem Mittelstreifen hoher Grasbewuchs, seitlich Brennnesseln. Kilometer 13,4: Überqueren der Straße nach Pinache mit Blick auf das Baywa-Lagerhaus. Durch die abgeernteten Felder geht’s mit leichtem Anstieg auf asphaltiertem Weg Richtung Serres. Links ab Richtung Bioland-Hof. Kilometer 16,4: Ortsschild Serres, auf der Waldenserstraße in den Ort. Rechts Platz des Patoua (2009 geschaffen) mit Wasserspiel. Auf der anderen Seite die Waldenserkirche.
Eigentlich war die Ensinger-Station beim Rathaus/Feuerwehr geplant. Doch da gab es Bedenken. Ausgesucht wurde das Gelände der Vereinsgemeinschaft in der Gartenstraße (Kilometer 17,3). Liegt leider etwas abseits. Die Erfrischung mit Ensinger-Produkten ist wie immer kostenfrei. Danke!
Weiter durch das Wohngebiet Weingartenstraße (Anstieg), auf der Bergstraße (kurze Abfahrt), Hebelstraße bis zur Straße nach Iptingen. Überquerung und links ab. Kilometer 18,3: rechts ab, vorbei an Sonnenblumenfeldern bis zum Neubau der großen PV-Anlage auf der Höhe. Die Sperrung wird am Freitag aufgehoben. Der höchste Punkt der Tour ist erreicht. Der sich anschließende Weg ist zwar mit einer festen Decke versehen, jedoch sehr holprig. Kilometer 19,6: links ab am Waldeck Richtung Iptingen. Zwei Kilometer einfach laufen lassen bis zur Straße Im Täle. Rechts ab bei der Kirche, gleich wieder links in die Nussdorfer Straße. Nach der Brücke links abbiegen und im Tal des Kreuzbachs entlang von Kuh- und Pferdeweiden Richtung Nussdorf. Leider geht’s wieder etwas aufwärts. Kilometer 24,5: Die Höhe an der Mühlsteig ist erreicht. Bio-Hofladen Laiseacker rechts, geradeaus Betonwerk Mauer.
Gleich nach dem Ortsschild links ab, Radweg Enzweihingen, Aurich. Von Weitem grüßt der Kaltenstein. Kilometer 26,1: Straße nach Aurich mit der großen Skulptur aus Aluminium. Titel: „Landmarken, weiter als das Auge reicht“. Die Kanaldeckel auf der Fahrt Richtung Hof Lohrmann/Berghof sind etwas entschärft worden. Blick aufs Enztalviadukt der Schnellbahn, Kaltenstein. Jetzt die Bremshebel im Griff haben. 13 Prozent ist das Gefälle der Bonlander Steige. Kilometer 29,5: Rieter Straße. Beim Holzland Metzger (früher Schweizerhof) links in die Beerhaldenstraße und bei Kilometer 30,2 in die Klaiberstraße. Hinunter zum Hammelbergweg. Bitte die Serpentine nicht unterschätzen. Und jetzt: Finale!
Auf dem Display werden ziemlich genau 33 Kilometer angezeigt. Die Hocketse beim Sportplatz des VfB ist angerichtet.






