Stuttgart - Die Zukunft von Alexander Nübel scheint geklärt. Wie zunächst „Sky“ und „Bild“ berichteten, steht der Torhüter vor einem Wechsel zu Besiktas Istanbul. Darüber seien sich alle Parteien einig. Also auch der FC Bayern, der den 29-Jährigen fest unter Vertrag hat. Die Münchner hatten längst aber deutlich gemacht, dass Nübel nach seiner Leihe an den VfB nicht erwünscht sei.
Drei Jahre lang hat Nübel zuletzt für den VfB gespielt. Immer wieder wurde dann darüber spekuliert, ob er eine weitere Saison im Stuttgarter Tor stehen könnte. Doch die Möglichkeit hat sich nicht ergeben. Zunächst, weil die Bayern im Januar klar machten, dass sie nicht mehr bereit seien, eine so hohe Ausgleichszahlung wie zuvor zu leisten. Elf Millionen Euro kassierte Nübel im Jahr – und davon bezahlten die Münchner sieben. Der VfB übernahm den Rest. Überlegungen den Keeper fest zu verpflichten, stellten sich bei diesem Gehaltsvolumen praktisch nicht. Laut Medien verdient Nübel bei Besiktas fünf Millionen Euro im Jahr – netto. Auf deutsche Verhältnisse übertragen, müsste brutto nahezu das Doppelte ausbezahlt werden, um auf ein vergleichbares Gehalt zu kommen – für den VfB deutlich zu viel. Ohnehin soll der FC Bayern erneut eine satte Abfindung zahlen, damit Nübel von der Gehaltsliste gestrichen werden kann. Weshalb die Münchner bei der Ablöse Abstriche machten. Angeblich erhalten sie sieben Millionen Euro plus fünf Millionen an Boni.
