Im Zeitraum von Januar bis März 2026 haben sich die Metall-Exporte aus Baden-Württemberg im Vorjahresvergleich nominal um 81,2 Prozent erhöht. Insgesamt wurden Metalle im Wert von 5,6 Milliarden Euro ins Ausland geliefert, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Damit rückte die Warengruppe auf Platz vier der wichtigsten Exportgüter des Landes vor.
An der Spitze lagen weiterhin Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Ausfuhrwert von 12,1 Milliarden Euro, allerdings mit einem Rückgang von 6,3 Prozent. Auch Maschinen (11,2 Milliarden Euro; minus 2,5 Prozent) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (7,3 Milliarden Euro; minus 1,6 Prozent) verzeichneten niedrigere Exportwerte als im Vorjahreszeitraum. Bereits im Gesamtjahr 2025 hatten diese zentralen Branchen rückläufige Ausfuhren gemeldet.

