Ludwigsburg (red). Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Donnerstag mitteilt, wird den neun Männern und einer Frau vorgeworfen, entsprechende Bilder und Videos erhalten, aus dem Internet heruntergeladen oder weiterverbreitet zu haben. Zwischen den Verdächtigen bestehen nach bisherigen Erkenntnissen der ermittelnden Behörden keine direkten Verbindungen.
Social-Media-Plattform leitet verdächtige Inhalte an US-Organisation weiter
Die Kriminalpolizei leitete die Ermittlungen ein, nachdem Social-Media-Plattformen verdächtige Inhalte an eine US-amerikanische Organisation weitergeleitet hatten, die anschließend über das Bundeskriminalamt an das Polizeipräsidium Ludwigsburg gelangten.
Mehr als 100 Beweismittel
Die Ermittler stellten bei den Verdächtigen mehr als 100 Beweismittel sicher, überwiegend elektronische Datenträger wie Computer, Laptops, Handys und Festplatten. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauert an. Die Durchsuchungen fanden am Mittwoch im Zuge eines Aktionstags gegen Kinderpornografie statt. Festnahmen habe es keine gegeben, sagte ein Polizeisprecher.
Wie das Polizeipräsidium weiter mitteilt, sei die Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornografie über den Aktionstag hinaus eine der täglichen Aufgaben der Kriminalpolizei. Es fänden regelmäßig Ermittlungen beziehungsweise Durchsuchen statt, um Tatverdächtige zu identifizieren.

