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Felssturz auf der Mühlhäuser Steige - Sperrung könnte Monate dauern

Ein rund 150 Kilogramm schwerer Felsbrocken ist auf die K 4506 gestürzt. Die Straße bei Mühlacker-Mühlhausen ist deshalb bis auf Weiteres halbseitig gesperrt. Warum die Sicherung der Felswand länger dauern könnte.

  • An dieser Stelle war ein Felsbrocken auf die Mühlhäuser Steige gefallen. Foto: LE/Hillbrecht

    An dieser Stelle war ein Felsbrocken auf die Mühlhäuser Steige gefallen. Foto: LE/Hillbrecht

Mühlhausen (LE). Nach einem Felssturz muss die Kreisstraße 4506, die Mühlhäuser Steige, bis auf Weiteres halbseitig gesperrt werden. Das teilt das Landratsamt des Enzkreises am Mittwoch mit. Behelfsmäßig ist der rund 40 Meter lange Abschnitt der Straße mit Baken abgesichert, die so schnell wie möglich durch eine Betongleitwand ersetzt werden sollen.

Der Verkehr wird, durch eine Ampel geregelt, an der Abbruchstelle vorbeigeführt. Da die Straße die einzige Zufahrt zum Mühlacker Teilort Mühlhausen bildet, ist eine Umleitung des Verkehrs nicht möglich.

Am Vormittag war ein rund 150 Kilo schwerer Felsbrocken auf die Straße gestürzt. Wie lange die Sperrung dauern wird, lasse sich derzeit noch nicht sagen, so Sandy Hillbrecht, stellvertretende Leiterin des Amts für Nachhaltige Mobilität. „Es handelt sich nicht um einen Schaden an einer Stützmauer. Wir werden einen Geologen hinzuziehen müssen, der die Felswand untersucht.“ Erst dann könne man entscheiden, wie der Hang dauerhaft gesichert werden könne. Hillbrecht geht von einer Gesamtzeit von mehreren Wochen, womöglich sogar Monaten aus.

Erst im Mai vergangenen Jahres sorgte ein Felssturz zwischen Mühlhausen und Roßwag dafür, dass der Enztalradweg im betreffenden Abschnitt wochenlang gesperrt werden musste.

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