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Falsche Teerkolonne klingelt an Enzweihinger Haustür

Erst Mundelsheim, jetzt Enzweihingen: Wieder haben sich Betrüger als Straßenbauarbeiter ausgegeben. Was rät die Polizei?

  • Die Polizei rät zur Vorsicht. Die Masche der Betrüger führe immer wieder zu Ärger. Foto: Symbolbild

    Die Polizei rät zur Vorsicht. Die Masche der Betrüger führe immer wieder zu Ärger. Foto: Symbolbild

Enzweihingen (p). Äußerst aufdringliche Männer haben bereits am Freitag gegen 12 Uhr bei einem 63 Jahre alten Mann in Enzweihingen geklingelt und sich als professionelle Straßenbauarbeiter ausgegeben, wie die Polizei nun mitteilt. Einen ähnlichen Fall hatte es wenige Tage zuvor in Mundelsheim gegeben. 

Betrüger verlangen 5000 Euro in bar

Sie behaupteten, Material einer anderen Baustelle übrig zu haben und nun die Hofeinfahrt des Mannes zu teeren. Ohne Zustimmung begannen vier bis fünf Männer mit den unsauberen und nicht fachgerechten Arbeiten. Anschließend forderten sie eine Bezahlung von 5000 Euro in bar. Da der 63-Jährige nicht so viel Geld zu Hause hatte, verwies er darauf, den offenen Betrag zu überweisen. Als ihm der Betrug auffiel, erstattete er Anzeige bei der Polizei. 

Hinweise an die Polizei

Unter Telefon 0 70 42 / 94 10 sowie per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de nimmt das Polizeirevier Vaihingen sachdienliche Zeugenhinweise entgegen.

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Die Polizei rät bei dieser Art von Haustürgeschäften zu absoluter Vorsicht. Die seit vielen Jahren bekannte Masche von reisenden Teerkolonnen, die „preiswerte“ Arbeit anbieten, führe immer wieder zu Ärger und Betrugsverfahren. Die Baustelle, auf der Teer übergeblieben sei, existiere meist nicht. Vielmehr seien die Kolonnen mit eigenen Fahrzeugen und Geräten sowie Asphaltmaterial unterwegs. Weitere Information gibt es auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unterwww.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug.

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