Dzenan Pejcinovic will zum VfB Stuttgart – und der Fußball-Bundesligist möchte den Angreifer gerne verpflichten. Allerdings steht noch der VfL Wolfsburg dazwischen, bei dem der 21-Jährige angestellt ist. Und bisher ist keine Einigung über die Ablösesumme erzielt worden. Der Absteiger aus Niedersachsen verlangt 25 Millionen Euro. Der Champions-League-Teilnehmer aus Schwaben hat sein Angebot zwar bereits auf mehr als 20 Millionen Euro erhöht, doch eine Verpflichtung ist vorerst nicht in Sicht. Vielmehr gerät der Poker um Pejcinovic in eine schwierige Phase.
„Wir befinden uns weiterhin in Gesprächen mit den Wolfsburgern. Aktuell sind wir jedoch aus unserer Sicht von einem positiven Ergebnis weit entfernt“, sagte der VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth am Rande des 2:2 in der Testpartie gegen Paris FC – trotz der guten Atmosphäre, in der die Verhandlungen laufen, und trotz der gegenseitigen Wertschätzung zwischen den Protagonisten der Klubs. Doch die Angelegenheit um den deutschen U-21-Nationalspieler könnte zäh werden, denn es hört sich nicht so an, als ob Wohlgemuth gleich am Montag nachlegen will, zumal das Transferfenster noch wochenlang geöffnet ist.
Die Stuttgarter sondieren dagegen weiterhin den Markt und wollen sich nicht treiben lassen. „Es ist nicht davon auszugehen, dass wir in der nächsten Woche einen neuen Spieler bei uns haben“, sagte Wohlgemuth mit Blick auf das Trainingslager in Grassau. Das wäre zwar wünschenswert gewesen für das Team von Trainer Sebastian Hoeneß, aber die Realität ist im Fall Pejcinovic eine andere. Jedenfalls führte der Sportchef aus, dass Pejcinovics Fehlen bei einer Wolfsburger Vorbereitungspartie kein Indiz dafür sei, dass sich dieser auf dem Weg zum VfB befinde.

