Vaihingen (p). Eine Stadt im Ausnahmezustand: Das Fest der Feste steht unmittelbar bevor - der Maientag in Vaihingen. Bei all den Konzerten, Angeboten und Aufführungen kann man schon mal den Überblick verlieren. Deswegen hat unsere Zeitung Auszüge aus dem Programm in eine Übersicht gepackt.
Freitag (6. Juni)
14 Uhr: Der Vergnügungspark auf dem Festplatz Egelsee öffnet.
ab 15.30 Uhr: Ständchen des Musikvereins Vaihingen in den Vaihinger Stadtteilen und angrenzenden Gemeinden.
Samstag (7. Juni)
15 Uhr: Konzert für Kinder „Manege frei – lasst uns feiern“. Die Kinderchöre der Vaihinger Schlossbergschule und der evangelischen Kirchengemeinde laden mit dem Vaihinger Bläserkreis in die Kaltensteinhalle ein. Die Manege ist frisch gekehrt und das Programm vorbereitet. Von den Kindern werden musikalische Leckereien serviert, Gäste vorgestellt und es wird mit Tanz und Musik gefeiert. Der Vaihinger Löwenchor der Schlossbergschule (siehe Bild) bereitet sich schon seit langem mit ihrem Chorleiter Alexander Halda darauf vor. Und auch die Singkehlchen und der Singkreis sind dabei und haben mit ihrem neuen Dirigenten Sören Gieseler in nur wenigen Proben musikalische Leckerbissen vorbereitet. Für weiteren musikalischen Schwung und Begleitung sorgt der Vaihinger Bläserkreis. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Sonntag (8. Juni)
11.15 Uhr: Musikalische Matinee der Jugendmusikschule Vaihingen. Die Matinee findet in der Vaihinger Peterskirche statt.
13 Uhr: Tanzaufführung zum Maientag von Tressa Arts and Entertainment School in der Enzgasse gegenüber der Mühle Auch.
18 Uhr: Großes Platzkonzert des Musikvereins Vaihingen auf dem Marktplatz. Die Fanfarengruppe unter der Leitung von Heike Grässle und das Große Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Sebastian Schwarz möchten die Zuhörer mit einem abwechslungsreichen Programm begeistern. Eröffnet wird das Konzert mit dem majestätischen „Marsch des Hannoverschen Cambridge-Dragoner-Regiments“, gemeinsam dargeboten von Fanfaren und Blasorchester. Es folgt ein Feuerwerk moderner Blasmusik mit „On Fire“ von Richard Henrion und dem beeindruckenden „Arcus“ von Thiemo Kraas. Ein besonderes Highlight verspricht die Aufführung von „Oregon“ zu werden, komponiert von Jacob de Haan. Dieses Werk entführt das Publikum musikalisch in die weiten Landschaften des amerikanischen Nordwestens. Für Freunde der populären Musik hat das Orchester die mitreißende Interpretation von „Take on me“ im Gepäck, arrangiert von Jirke Kodlec. Den Abschluss bildet „Hard Rock Dynamite“, arrangiert von Markus Schenk, das verspricht, dass der MVV in diversen Genres brillieren kann.
20 Uhr: Konzert zum Maientag in der Peterskirche. Das Kammerorchester Vaihingen freut sich, in diesem Jahr erstmalig mit den Köszeger Streichern zusammen zu musizieren. Das 1996 gegründete Kammerorchester Günser/Köszeger Streicher unter der Leitung von Uwe Scheer, setzte sich das Ziel, der Bevölkerung die Streichermusik näherzubringen. Neben ihrer Liebe zur Musik pflegen die Mitglieder des Streichorchesters Köszeg die Werte der ungarischen und weltweiten Musik und Kultur, prägen den Musikgeschmack der Öffentlichkeit weiter, präsentieren neue, unbekannte Komponisten und Stücke und machen ihr Publikum mit ihren Musikinstrumenten, ihrer Geschichte und ihrer Klanglandschaft vertraut. In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sich die Köszeger Streicher zu einer Kunstgruppe – und seit 2013 zu einem Bürgerverein – entwickelt, die nicht nur die Schönheit und Liebe zur Streichmusik mit ihrem Publikum im In- und Ausland teilt, sondern auch einen Raum für die Begegnung verschiedener Trends bietet, indem sie sich mit anderen Kunst- und Bürgerorganisationen befasst und eng mit ihnen zusammenarbeitet, sei es in den Bereichen bildende Kunst, Tanz, Literaturabende, Vokal- oder Instrumentalmusik. Der Solist an der Oboe, Hansjörg Alber, studierte Musik an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Frankfurt/Main. Er wirkte bereits bei diversen Orchestern, unter anderem der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, den Heilbronner Sinfonikern, den Städtischen Bühnen in Frankfurt/Main und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen mit. Er tourte mit verschiedenen Kammerorchestern und Kammermusikformationen durch Italien, Frankreich, Spanien, Südostasien und Mittelamerika. Seit 2002 ist er Mitglied der Stuttgarter Kammersolisten, seit Januar 2015 Geschäftsführer des Sinfonieorchesters Sinfonietta Tübingen. Zur Aufführung kommen das Divertimento in A-Dur des tschechischen Komponisten Franz (Frantisek) Xaver Duschek (1731-1799), das mit seinen abwechslungsreichen Rhythmen und Klangfarben begeistert. Weiter geht es mit dem Konzert für Oboe und Orchester in d-moll von Alessandro Marcello (1669-1747). Hier möchte der Solist mit sowohl lyrischen als auch virtuosen und durchaus technisch sehr anspruchsvollen Passagen glänzen, bevor die Premiere des gemeinsamen Musizierens mit heiter tänzerischen Klängen aus der Sinfonia in D-Dur Gaetano Maria Donizettis (1797-1848) endet. Durchs Programm führt Iris van Bergen. Die Gesamtleitung hat Uwe Werner. Karten sind an der Abendkasse oder per E-Mail-Vorbestellung unter kammerorchester-vaihingen@t-online.de für 15 Euro erhältlich. Die Familienkarte kostet 30 Euro. Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Pfingstmontag (9. Juni)
5 Uhr: Tagwache und Ständchen des Musikvereins Vaihingen.
9 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Mit Gottes Geist Neues wagen“ in der evangelischen Stadtkirche.
10 Uhr: Eröffnung des Maientags durch den Vaihinger Oberbürgermeister Uwe Skrzypek auf dem Marktplatz rund um den Brunnen.
10.30 Uhr:Der Festzug startet.
12 Uhr: Maientagsfeier am Rondell.
16 Uhr: Spielwiese für Kinder am Egelsee-Sportplatz.
18.30 Uhr: Auftritt der Köszeger Tanzschule Dance Jam auf dem Vaihinger Marktplatz. Die Darbietung dauert bis circa 18.50 Uhr.
19 Uhr: Schlussfeier auf dem Marktplatz mit höfischen Tänzen.
20 Uhr: Maientagskonzert „Vier Hände für ein Halleluja“ in der evangelischen Stadtkirche. Das Orgelduo Beta fortuna spielt Orgelwerke für vier Hände und vier Füße. „Zusammen ist man weniger allein“ – das gilt auch für das Musizieren und erst recht für das Orgelspielen. Diese Erfahrung haben Andrea und Siegfried Mangold gemacht und bildeten fortan das Orgelduo Beta fortuna. Tatsächlich gab es schon in der Barockzeit Kompositionen für zwei Spieler an einer Orgel, aber auch Stücke für zwei Orgeln. Beides wird zu erleben sein, denn die Stadtkirche beheimatet nicht nur die neue Trefz-Orgel, sondern auch eine kleine Orgel, die zum ersten Mal gemeinsam in Aktion zu hören sind. Eröffnet wird das Konzert mit einem Fest-Präludium. Und natürlich darf bei einem Konzert mit Beta fortuna ein Stück des schwedischen Komponisten Gustaf Mankell nicht fehlen.
Dienstag (10. Juni)
14 Uhr: Puppentheater Dimbeldu am Rondell.
15.30 Uhr: Kinderspiele beim Rondell und Mastklettern der Schulen.
ca. 22.30 Uhr: Großes Feuerwerk beim Festplatz.



