LokalesVaihingenS-VKZ-Tour

Gelungene Tour dank vieler Helferinnen und Helfer

Bei der 44. S-VKZ-Tour sind immer wieder aufmunternde Worte auf der Fahrbahn zu lesen. Wanderer und Radler mit Getränken versorgt.

  • Bei der (Vor-)Tour.

    Bei der (Vor-)Tour.

  • Botschaft für die Radler auf der Straße in Iptingen, gesehen von Markus Oberrauch.

    Botschaft für die Radler auf der Straße in Iptingen, gesehen von Markus Oberrauch.

  • Willkommene Verschnaufpause in Aurich.

    Willkommene Verschnaufpause in Aurich.

  • Bei der Arbeit.

    Bei der Arbeit.

  • Da geht’s lang: Mitarbeiterinnen der VKZ weisen den Wanderern in Aurich den Weg.

    Da geht’s lang: Mitarbeiterinnen der VKZ weisen den Wanderern in Aurich den Weg.

  • Die Getränke werden den Helfern am Ensinger-Stand in Serres beinahe aus den Händen gerissen. Streckenführung und Wetter machen aber auch einfach Durst.  Fotos: Arning, Kauer, Küppers

    Die Getränke werden den Helfern am Ensinger-Stand in Serres beinahe aus den Händen gerissen. Streckenführung und Wetter machen aber auch einfach Durst. Fotos: Arning, Kauer, Küppers

Vaihingen (dok/aa/rkü). Gut gelaunt, aber erschöpft ist so mancher am Samstagmittag ins Ziel beim VfB Vaihingen eingetrudelt. Bei der Radtour der S-VKZ-Tour ging es quer durch Vaihingen und Umgebung. Damit dabei niemand den Überblick verliert, sind am Vortag einige Helfer von VKZ und dem Radsportverein Vaihingen unterwegs gewesen und haben die Beschilderung angebracht.

Und dabei sind sie auch auf einige Radfahrer gestoßen, die die Tour schon mal vorab gefahren sind – das war möglich, weil in der Zeitung bereits die Tourenkarte abgedruckt war. Auf dem folgenden Foto zum Beispiel ein Paar aus Vaihingen. Es ist Rolf Ziegler, Olympiateilnehmer von München 1972 über die 400 Meter Hürden (rechts im Bild). Mit dabei seine Partnerin Veronika Maiwald, eine sehr erfolgreiche Langstreckenläuferin, oftmalige Siegerin des Silvesterlaufs in Bietigheim. Wieso sie einen Tag vorher die 33 Kilometer abgefahren sind? Am Samstag ist es ihnen zu trubelig. Aber, und das freute die Schilderaufsteller, die beiden lobten die Strecke.

Lob gab es am Samstag auch von denjenigen, die zur Fuß unterwegs waren – unter anderem für die Mitarbeiterinnen der VKZ, die in Aurich dafür sorgten, dass die Wanderer und Wanderinnen gefahrlos die Kreisstraße passieren konnten. Die gute Stimmung bei der Teilnehmenden lag vermutlich auch daran, dass sie zuvor eine schattige Rast einlegt haben: Am Bürgerplatz war eine Ensinger-Getränkestation aufgestellt, an der Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Enzweihingen Sprudel und Saftschorle für die Durstigen ausschenkten. Etwa 20 Kisten standen bereit. „Es läuft sehr gut“, sagte Willi Schüle, einer von sechs Albvereinlern, die sich um die Bewirtung kümmerten. Es herrsche auch angenehmes Wanderwetter; zwar sonnig-warm, aber mit einem erfrischenden Wind.

Viele Wanderer nutzten die Gelegenheit, um im Schatten ein kleines Verschnaufpäuschen einzulegen – so auch Kuka, die Hündin machte es sich hinterm Ausschank auf einer Decke bequem. Während sie weiterdösen konnte, ging es für die Wanderer wieder auf die Strecke.

Die andere Getränkestation hatten die Helfer von Ensinger vor dem Vereinsheim in Serres aufgebaut. Zwar war es da gerade mal wieder bergab gegangen, ein paar Hundert Meter weit die Waldenserstraße entlang, doch bei der an sich sehr hügeligen Strecke und den warmen Temperaturen kam die Erfrischung etwa zur Halbzeit gerade recht. In Serres wie auch etwas später in Iptingen hatten Anwohner mit Straßenmalkreide aufmunternde Worte auf den Asphalt geschrieben. Bei dieser Tour wurde eines aber auch sehr offensichtlich – wer während der Bergauffahrt Luft fand, ein paar Worte mit den Zuschauern am Straßenrand zu wechseln, brauchte diese Luft nicht zum Trebbeln, sondern wurde hierbei von einem Elektromotor unterstützt.

Egal ob E-Bike oder herkömmliches Fahrrad, bei der Querung von Straßen macht es keinem Teilnehmer Spaß, anhalten und auf den Querverkehr achten zu müssen. Darum waren innerorts Helfer aus der jeweiligen Feuerwehr im Einsatz, um eine Fahrt ohne Anhalten zu ermöglichen. An den Landesstraßen übernahm diese Aufgabe die Polizei. Im Einsatz auch wieder das DRK: Wie Bereichsleiter Steffen Schassberger sagte, habe es keine größeren Blessuren gegeben.

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