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Vaihinger Franckstraße wird ab dem 4. August für acht Wochen teilweise gesperrt

Die Sanierung der Franckstraße zwischen Neuer Bahnhofstraße und Goethestraße beginnt am Montag. Innerörtlich wird über die Steinbeisstraße umgeleitet.

  • Innerörtlich wird eine Umleitung über die Steinbeisstraße eingerichtet.  Grafik: Landratsamt

    Innerörtlich wird eine Umleitung über die Steinbeisstraße eingerichtet. Grafik: Landratsamt

Vaihingen (LL). Gute Nerven sollten Autofahrer und Anwohner in den nächsten Wochen haben: Im Auftrag des Landkreises Ludwigsburg beginnt am Montag (4. August) die Sanierung der Franckstraße (Kreisstraße 1696) zwischen der Kreuzung Neue Bahnhofstraße/Nebenweg/Franckstraße und dem Abzweig Goethestraße/Franckstraße in Vaihingen. Der innerörtliche Verkehr wird über die Steinbeisstraße umgeleitet.

Risse im Asphalt und neue Ampel

Wie die Kreisbehörde mitteilt, müsse saniert werden, weil der Asphalt auf der Gesamtstrecke viele Risse sowie der Kreuzungsbereich zusätzlich starke Verdrückungen aufweise. Doch es wird nicht nur am Belag gearbeitet, auch die Ampelanlage in der Kreuzung wird komplett erneuert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich insgesamt acht Wochen dauern. Für die Stadt Vaihingen werden zwei Bushaltestellen sowie die Verkehrsinseln im Kreuzungsbereich behindertengerecht ausgebaut. Die Stadt selbst arbeitet im Bereich des Abzweigs Goethestraße am Wasserleitungsnetz.

Das müssen Autofahrer wissen

Die Kreuzung Neue Bahnhofstraße/Nebenweg/Franckstraße bleibt bis einschließlich 27. August voll gesperrt, mit einer Ausnahme für den Verkehr aus Richtung Kleinglattbach, der weiterhin in Richtung Neue Bahnhofstraße und zum Bahnhof abbiegen kann. Die Zufahrt zum Nebenweg in Richtung Stromberg-Gymnasium ist ab dem Abzweig der Lessingstraße ins Wohngebiet nicht mehr möglich.

Wohngebiet bleibt jederzeit über die Goethestraße erreichbar

Zusätzlich wird ab dem 18. August der gesperrte Bereich der Franckstraße bis zur Einmündung Goethestraße erweitert. Das angrenzende Wohngebiet bleibt weiterhin erreichbar – eine Ampelregelung über die Goethestraße sorgt dafür, dass Anwohnerinnen und Anwohner jederzeit Zufahrt haben.

Ab dem 27. August kann von der Neuen Bahnhofstraße wieder in Richtung Kleinglattbach abgebogen werden. Zum Ende der Sommerferien wird die komplette Strecke wieder uneingeschränkt befahrbar sein. Lediglich die Bushaltestelle an der Feuerwehr befindet sich dann noch im Umbau.

So wird der überörtliche Verkehr geleitet

Innerorts wird der Verkehr über die Steinbeisstraße umgeleitet. Um den Verkehrsfluss zu erleichtern, wird im Kreuzungsbereich eine abknickende Vorfahrt eingerichtet und die Ampel an der Ecke Franckstraße/Steinbeisstraße abgeschaltet. Für den überörtlichen Verkehr wird bis zum 27. August eine Umleitung über die L 1125 zum Industriegebiet „Perfekter Standort“, weiter über die L 1106 nach Ensingen zur Ortsumfahrung Horrheim und von dort weiter über die K 1692 nach Kleinglattbach ausgeschildert. In der Gegenrichtung kann der Verkehr über die Kreuzung Neue Bahnhofstraße/Nebenweg/Franckstraße fahren.

Die Bushaltestellen im Kreuzungsbereich der Neuen Bahnhofstraße können während der Sommerferien nicht angefahren werden. Die Bushaltestelle an der Feuerwehr wird auch nach den Sommerferien noch für circa zwei Wochen nicht anfahrbar bleiben.

In drei Abschnitten wird gebaut

Die Arbeiten sind in drei Bauabschnitte unterteilt. Vom 4. bis 27. August wird im Kreuzungsbereich Neue Bahnhofstraße/Nebenweg/Franckstraße saniert und es findenvorbereitende Arbeiten zwischen der Kreuzung und dem Abzweig der Lessingstraße und an den Bushaltestellen statt. Außerdem wird parallel die Ampelanlage erneuert. Vom 18. August bis Ende der Sommerferien wird die Baustelle bis zum Abzweig der Goethestraße erweitert sowie die Franckstraße außerhalb des Kreuzungsbereichs einschließlich Gehweg saniert. Parallel dazu wird die Bushaltestelle am Vaihinger Bauhof behindertengerecht umgebaut. Im dritten Abschnitt wird ab dem Ende der Sommerferien die Bushaltestelle an der Feuerwehr in einem Zeitraum von zwei Wochen behindertengerecht umgebaut.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 600 000 Euro, aufgeteilt auf Landkreis (knapp 456 000 Euro) und Stadt. Die 200 000 Euro für die neue Ampelanlage trägt komplett der Landkreis.

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