Wir über uns

Die VKZ – ein Stück Heimat zum Anfassen

Mitten in Vaihingen, direkt am Marktplatz, hat die VAIHINGER KREISZEITUNG ihren Sitz. Seit 1830 versorgt die Lokalzeitung ihre Leser mit Nachrichten aus der Heimatregion – aktuell, umfassend und zuverlässig. Für die Sesshaften ist sie ein Stück Heimat „zum Anfassen“, Neubürgern bietet sie Orientierung und Identifikation.

Die VKZ erscheint im Raum Vaihingen an der Enz, der sich zwischen den Zentren Pforzheim, Ludwigsburg und Stuttgart erstreckt. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Kommunen Vaihingen, Oberriexingen, Sersheim, Eberdingen, Illingen und den Kirbachtalorten (Sachsenheim). Aus diesem Gebiet berichtet unsere Redaktion ausführlich über das lokale Geschehen, über Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

Politisch ist das Verbreitungsgebiet der VAIHINGER KREISZEITUNG seit Jahrzehnten geteilt: Mit der Kreisreform 1972/73 wurde der frühere Landkreis Vaihingen aufgelöst und ging teils im Enzkreis, teils im Landkreis Ludwigsburg auf. Gewachsene Verbindungen zwischen dem badischen und württembergischen Landesteil sind damit aber nicht abgerissen. So hat der allererste Zeitungstitel „Grenz-Bote, Amts- und Intelligenzblatt für die Oberämter Vaihingen und Maulbronn“ immer noch Gültigkeit, auch wenn er später in „Der Enz-Bote“ und 1968 in „Vaihinger Kreiszeitung“ geändert wurde.

Die VKZ ist nahe am Leser und so wird neben den aktuellen Informationen auch der Aktionsjournalismus gepflegt: Wir laden die Leser ein, mit uns aktiv zu werden. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen, die die Zeitung organisiert, ist seit vielen Jahren die beliebte S-VKZ-Tour, die mitten in den Sommerferien Hunderte Radler und Wanderer bewegt.

Nach verschiedenen redaktionellen Kooperationen begann 1974 die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Nachrichten (StN); die wirtschaftliche Unabhängigkeit des Vaihinger Familienunternehmens bleibt davon unberührt. Von den StN wird der überregionale Teil der Zeitung, der so genannte Mantel, auch heute noch bezogen. Der Lokalteil der Tageszeitung wird komplett in Vaihingen konzipiert und produziert.
Die Heimatzeitung, auch Amtsblatt des Landkreises Ludwigsburg und des Enzkreises, wird seit Mitte 1996 in einem elektronischen Redaktionssystem erstellt und auf einer Offset-Vierfarb-Rotationsmaschine im Druckhaus Waiblingen gedruckt.

Die  VAIHINGER KREISZEITUNG hat eine Auflage von täglich rund 9000 Exemplaren, die zu 99 Prozent den Abonnenten direkt ins Haus geliefert werden. Außerdem ist die Tageszeitung multimedial präsent: mit dem ePaper, der Internetseite und dem Facebook-Auftritt. Zum Verlagsprogramm gehört seit vielen Jahren das „Wochenblatt + Sachsenheim Post“, integriert darin ist das „Amtsblatt der Stadt Vaihingen“. Und zu einem auf Kommunikation spezialisierten Unternehmen passt es auch, dass unter dem Dach des Verlagshauses seit 1976 das VKZ-Reisebüro angesiedelt ist.

Enzbote Nr.1
Enzbote Nr.3
Enzbote Nr.5
Enzbote Nr.7
Enzbote Nr.2
Enzbote Nr.4
Enzbote Nr.6
Enzbote Nr.8

Dauerfehde und Zeitungsfusion

1829/30 beginnt Drucker Carl Burkhardt seine Verleger-Laufbahn in Vaihingen und gründet eine Zeitung, die zweimal pro Woche erscheint: der „Grenz-Bote“. Die älteste nachweisbare Ausgabe datiert vom 1. Januar 1831. Dort heißt es: „Wiederum ist nun ein Jahr verflossen und ein neues beginnt an dem der rüstige Grenz-Bote jede Woche zweimal seine Gaben reicht…“ Daraus kann geschlossen werden, dass die Zeitung schon 1830 erschien.

Gebaeude alt
1848 erwächst mit dem „Vaihinger Tagblatt“ eine Konkurrenz. Das Blatt erscheint ab 1849 unter dem Titel „Die Landpost“. Ebenfalls 1849 nennt Burkhardt seine Zeitung „Enz-Bote“. 1852 wird das Erscheinen eingestellt, da die wirtschaftliche Grundlage immer kleiner wird.

1854 erscheint die Zeitung wieder, nun im Verlag D. K. Keyl. Sie heißt zunächst „Der Erzähler“, ab 1855 „Der Enz-Bote“. Die Zeitung erhält den Untertitel „Amtsblatt der Stadt Vaihingen“. Mit der „Landpost“ besteht eine Dauerfehde.

1862 übernimmt der Redakteur Geo Haid den „Enz-Boten“. 1891 verkaufen Haids Erben Druckerei und Verlag an C. Carle, unter dessen Regie die Zeitung einen Aufschwung nimmt.

1902 erscheint die Zeitung viermal pro Woche, ab 1907 an jedem Werktag.

1919 kauft der Druckereibesitzer Adolph Hoerger den „Enz-Boten“ und auch die „Landpost“. Er muss aber schon nach vier Monaten aufgeben. Der Druckereibesitzer und Verleger Wilhelm Wimmershof kauft beide Blätter und vereinigt sie 1922 zum „Enz-Boten“.

Am 7. April 1945 erscheint die letzte Nummer des „Enz-Boten“.

1949 erhält der Verleger Wimmershof eine Lizenz; die Zeitung kann wieder erscheinen. Der Aufbau wird vor allem von Dr. Wolfgang Wimmershof, Sohn von Wilhelm Wimmershof, vorangetrieben. Neben der Zeitung gibt es am Marktplatz in Vaihingen eine Verlagsdruckerei, in der unterschiedlichste Publikationen hergestellt werden.

1966 wird der „Enz-Bote“ in „Vaihinger Kreiszeitung“ umbenannt.

Bis 1971 wird die VKZ in Vaihingen gedruckt, danach bei Z-Druck in Sindelfingen. Das Format wird größer.

Seit 1974 bezieht die Zeitung ihren Mantel, den überregionalen Teil, von den Stuttgarter Nachrichten (vorher NWZ in Göppingen).

1987 erwirbt die Verlegerfamilie Villinger aus Waiblingen eine Mehrheitsbeteiligung. Geschäftsführer in Vaihingen wird Ottmar Gauß.

2005 übernimmt die Familie Villinger alle Anteile. Zum 175-jährigen Bestehen erscheint eine Sonderausgabe. Als Geschäftsführer in Vaihingen fungiert ab 2006 Helmut Schürmann. Weiterer Geschäftsführer ist Hartmut Villinger.

Gebaeude neu