Baden-Württemberg

Mutmaßlicher Angreifer muss in die Psychiatrie

Ende März soll ein 19-Jähriger seine Eltern und seinen Bruder mit einem Messer getötet haben. Nun gibt es eine neue Wendung in dem juristischen Fall.

  • In diesem Haus in Hohentengen soll sich die Tragödie zugetragen haben. (Archivbild)Foto: dpa/David Pichler

    In diesem Haus in Hohentengen soll sich die Tragödie zugetragen haben. (Archivbild)Foto: dpa/David Pichler

Knapp drei Wochen nach der Messerattacke mit drei Toten in Hohentengen am Hochrhein ist der 19-jährige Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft in ein psychiatrisches Krankenhaus gekommen. Ein Gutachter habe bei dem mutmaßlichen Angreifer eine psychiatrische Erkrankung festgestellt, teilte die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Dienstag mit. Der Haftrichter des örtlichen Amtsgerichts ordnete demnach die Unterbringung in der Klinik bereits am Montag an.  

Dem Verdächtigen mit deutschem und italienischem Pass wird vorgeworfen, Ende März in der Kommune im äußersten Süden Deutschlands seine Eltern und seinen 34-jährigen Bruder mit einem Messer angegriffen und getötet zu haben. Die Schwester des Tatverdächtigen erlitt bei dem Angriff schwere Stich- und Schnittverletzungen, die aber nicht lebensbedrohlich waren. 

Die Eltern starben noch am Tatort

Ermittler hatten aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine detaillierten Angaben zum Ablauf der Tat und zu den Hintergründen gemacht. Auch die Beweggründe des Verdächtigen blieben unklar.   

Die Familie lebte in einem Mehrfamilienhaus. Die Eltern des Verdächtigen im Alter von 58 und 61 Jahren starben früheren Ermittlerangaben zufolge noch am Tatort. Der 34-jährige Bruder des Tatverdächtigen starb an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus. 

 

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