Klassenerhalt in der Verbandsliga im Blick

Männerteam des TV Vaihingen geht zuversichtlich in Tennissaison

Von Ralph Küppers Erstellt: 4. Mai 2019
Klassenerhalt in der Verbandsliga im Blick Boris Bischoff steigt nach zwei Jahren in Fellbach jetzt wieder beim TV Vaihingen ein und startet mit seinem Team als Mannschaftsführer in die Verbandsliga. Foto: Leitner

Nach seinem unglücklichen Abstieg aus der Tennis-Verbandsliga ist der TV Vaihingen vor einem Jahr als Meister der Bezirksoberliga gleich wieder aufgestiegen. „Unser Ziel ist es, dauerhaft auf Verbandsebene zu spielen“, sagt Cheftrainer Marc Brill. Den Klassenerhalt schätzt er als realistisches Vorhaben ein.

Vaihingen. Die Männermannschaft des TV Vaihingen hat ihr Gesicht im Vergleich zur Meistersaison 2018 auf mehreren Positionen verändert. Als Trainer ist Marc Brill nach Jahren zum TVV zurückgekehrt und folgt auf Sascha Wennagel (VKZ hat berichtet). Inwieweit allerdings Brill in der Verbandsliga-Mannschaft selbst mit aufschlagen wird, muss sich kurzfristig entscheiden. „Ich probiere, es für die wichtigen Spiele hinzubekommen“, sagt der 40-Jährige, der sich zeitweise mit Schulter- und Rückenproblemen plagt. Mit seiner Leistungsklasse (LK) 2 ist er die nominelle Nummer zwei der TVV-Mannschaft. Boris Bischoff mit LK 3 kehrt nach zwei Jahren in Fellbach ins Vaihinger Team zurück. Ganz neu dabei ist Gabor Nemeth als Nummer acht. Als Spitzenspieler hat sich der TVV den Tschechen Josef Piecha geangelt. Er hat wie der Trainer die LK 2. Und sollte Piecha an einem Spieltag die Ausländerposition nicht besetzen, steht mit Adam Ruzicka ein weiterer tschechischer Spieler in den Startlöchern, der schon in der vorigen Saison Bestandteil des Vaihinger Teams war.

Wenn sich der neue Cheftrainer des TVV die Staffeleinteilung anschaut, sieht er für sein Team eine lösbare Aufgabe. Er teilt die sechs Gegner in drei Kategorien ein. „Der TC Heilbronn am Trappensee und der TC Leonberg sind sehr stark“, urteilt der erfahrene Tennislehrer. Gerade die Leonberger seien von den Leistungsklassen so gut aufgestellt, dass man sie nicht als Maßstab nehmen dürfe. „Den TC Niederstotzingen und den TC Maichingen schätze ich schwächer ein als uns. Und gegen den TSV Künzelsau und den TC Friedrichshafen müssten wir gewinnen, wenn wir jeweils in Bestbesetzung antreten können.“

Wobei Brill zum TC Friedrichshafen eine besondere Beziehung hat – auch in diesem Verein hat er schon als Übungsleiter gearbeitet. „Das war eine Sommersaison lang, direkt am Bodensee“, erinnert er sich. „Die jetzige Mannschaft besteht aus meinen Jugendspielern von damals.“ Dass es allerdings erst gegen Friedrichshafen am letzten Spieltag der Saison zum Endspiel um den Klassenerhalt kommt, hofft Brill nicht. „Wenn wir gegen die zwei schwächeren Mannschaften gewinnen und vielleicht noch einen dritten Sieg holen, dann haben wir den Klassenerhalt geschafft“, rechnet er vor. „Noch höher zu spielen als Verbandsliga ist schwierig. Wie sollten wir da eine Mannschaft stellen?“

Im Moment arbeiten die Vaihinger noch an der Umstellung vom Spiel in der Tennishalle auf den im Freien üblichen Sandplatz. Ein paar Tage haben sie noch, denn der TVV greift erst am zweiten Spieltag ins Geschehen ein. Das ist am 12. Mai in Künzelsau. Das erste Heimspiel ist eine Woche später ab 10 Uhr gegen Niederstotzingen.

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