Cedrik-Marcel Stebe eilt zum Titel in Vancouver

In 54 Minuten besiegt Enzweihinger Jordan Thompson beim Challenger

Erstellt: 22. August 2017

Vancouver/Enzweihingen (nac). Cedrik-Marcel Stebe hat sich seinen zweiten Challenger-Titel in diesem Jahr gesichert. Der Enzweihinger schlug bei den Odlum Brown Vanopen im kanadischen Vancouver den Australier Jordan Thompson (ATP 74) im Finale deutlich mit 6:0 und 6:1. Durch den Turniersieg machte Stebe einen Satz nach vorne in der Tennis-Weltrangliste. Der 26-Jährige rangiert nun auf Platz 106. „Nächster Stopp: US Open“, gibt sich Stebe auf seiner Facebook-Fanseite freudig erregt.

Im Eiltempo holte sich der Enzweihinger in Vancouver den Titel. Gerade einmal 54 Minuten benötigte er, um Thompson zu besiegen. Nur einmal in diesem Jahr dauerte ein ATP-Challenger-Turnier noch kürzer. „Es fühlt sich unglaublich an. Ich hatte noch nie zuvor so ein kurzes Finale. Ich habe einfach versucht, mein bestes Tennis zu spielen. Jordan Thompson ist ein wirklich guter Spieler. Deshalb habe ich versucht, in jeder Situation tough zu sein. Zum Glück hatte er ein paar Probleme, die ich ausnutzen konnte“, berichtet Stebe.

Der Australier kämpfte vor allem mit seinem Service. Nur 41 Prozent aller ersten Aufschläge fanden überhaupt ins Feld. Die Gewinnquote war sogar noch schlechter. Kam einmal der erste Aufschlag, gewann er wenigstens 40 Prozent der Ballwechsel. Beim zweiten Aufschlag waren es dagegen nur 18 Prozent. Stebe nutzte das eiskalt aus. Im ersten Satz nahm er Thompson alle seine drei Aufschlagspiele ab. Auch im zweiten Durchgang brachte der Australier keinen seiner Services durch. Durch ein Break kam er aber trotzdem zu einem Spielgewinn, so dass er nicht mit der Höchststrafe nach Hause geschickt wurde. „Das ist eines der besten Matches, die ich je gespielt habe – vielleicht nicht das beste Match, aber immer noch sehr gut. Ich freue mich wirklich über meine Leistung“, freut sich Stebe.

Jetzt heißt es, das Niveau zu konservieren, während Stebe einmal über den Kontinent jettet. „Ich will bei den US Open an dieses Finale anknüpfen. Hoffentlich werde ich auch in New York ein paar Matches gewinnen“, blickt der Enzweihinger schon in die Zukunft.

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