Vaihinger Halle ist die Festung der BSG

Erstellt: 22. Februar 2019
Vaihinger Halle ist die Festung der BSG Immer die richtige Taktik für die Basketballer der BSG Vaihingen/Sachsenheim parat: Spielertrainer Themis Koupidis (Mitte) Foto: Simecek

Die Leser der VKZ wählen bereits zum 18. Mal die Sportler des Jahres. In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir alle Kandidaten der einzelnen Kategorien noch einmal ausgiebig vorgestellt. Zum Abschluss heute noch die Basketballer der BSG Vaihingen/Sachsenheim.

Aktuell kämpft die BSG Vaihingen/Sachsenheim mal wieder um den Klassenerhalt. Das klingt aus früheren Jahren recht vertraut. Doch seit damals hat sich bei den Basketballern aus Vaihingen und Sachsenheim viel getan. Sie spielen mittlerweile in der Oberliga und hatten vor allem im Frühjahr 2018 eine hervorragende Bilanz vorzuweisen. Neben der Meisterschaft in der Landesliga holten sie sich auch den Bezirkspokal und wurden Dritter im BBW-Verbandspokal.

Die Geschichte der BSG Vaihingen/Sachsenheim hat ein bisschen von Phönix aus der Asche. Nach dem Beinahe-Abstieg im Frühjahr 2017 wurden die Basketballer in der Folgesaison Meister der Landesliga und stiegen in die Oberliga Württemberg auf. Vor allem die Heimstärke war es, worauf Spielertrainer Themis Koupidis und seine Mitspieler bauten. Nach der Niederlage am 8. April 2017 wurde die Halle am Vaihinger Stromberg-Gymnasium zur Festung, in der die Hausherren keinen Punkt mehr abgaben. Erst am 1. Dezember 2018 riss diese Heimserie. Doch auch gegen den TV Derendingen stand das Spiel lange auf Messers Schneide, ehe die Gäste in der Verlängerung eine Schwächephase der Vaihinger nutzten. Da war die BSG aber längst in die Oberliga aufgestiegen. In der Landesliga hatten die Basketballer um Themis Koupidis in der Runde zuvor überhaupt keine Schwächen gezeigt. In überlegener Manier dominierten sie das Geschehen. Dabei profitierten sie auch davon, dass in der Meistersaison die Verletzungen ausblieben, mit denen sie bis dato immer hatten kämpfen müssen. Die BSG gewann nicht nur jedes Heimspiel, sondern war auch auswärts eine Macht – mit zwei Ausnahmen. Im Oktober unterlag sie dem schärfsten Rivalen um den Titel, dem späteren Mitaufsteiger TSG Heilbronn, mit 59:89. Und kurz vor Saisonende gab es in Feuerbach einen Ausrutscher. Kein anderes Team konnte den Männern um Themis Koupidis das Wasser reichen, die letztlich mit vier Punkten Vorsprung auf Heilbronn Meister wurden.

Doch nicht nur in der Punkterunde waren die Basketballer aus Vaihingen und Sachsenheim erfolgreich. Kurz nach dem Titelgewinn hat die BSG auch im Pokal aufgetrumpft. Auf Verbandsebene kämpfte sie sich im BBW-Pokal bis ins Halbfinale und wurde Dritter. Im Bezirkspokal kam es zu einem wahrhaft meisterlichen Endspiel. Die BSG Vaihingen/Sachsenheim traf auf den Meister der Bezirksliga, den TV Zuffenhausen II. Zwar schmolz ein 14-Punkte-Vorsprung aus dem zweiten Viertel noch einmal auf sechs Zähler zusammen, doch der Sieg der BSG war zu keiner Zeit gefährdet und fiel letztlich mit 89:75 auch deutlich aus. Es war das Bonbon nach einer rundum gelungenen Saison. Ralph Küppers

• Info: Nach Ende der Kandidatenvorstellung veröffentlichen wir vom 23. Februar bis zum 16. März mehrere Stimmzettel. Man kann seine Stimme aber auch online abgeben. Bisher vorgestellt sind: die Distanzreiterin Finnja Röhm, der Straßenradfahrer Alexander Krieger, die Volleyballer der VSG Gündelbach, die Hip-Hop-Tänzerin Janina Weiser, der Tennisspieler Sascha Wennagel, die U-18-Faustballer des TV Vaihingen, die Stabhochspringerin Tamara Schaßberger, der Karateka André Henschel, die Fußballer des SV Riet, die Tennisspielerin Petra Dobusch, der Segelkunstflugpilot Eberhard Holl, die Indiacaspielerinnen des TSV Enzweihingen, die Handballerin Ann Kynast und der Skateboarder Jakob Dohse.

Hier geht es zur Abstimmung.

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