Finale geht auf die Pumpe

Wahl der VKZ-Leser zu den Sportlern des Jahres ist entschieden – SV Riet gewinnt Teamwertung

Erstellt: 1. April 2019
Finale geht auf die Pumpe Nach der Meisterschaft in der Kreisliga A 3 haben die Fußballer des SV Riet auch die VKZ-Leserwahl zur Mannschaft des Jahres gewonnen.

So deutlich das Ergebnis bei den Wahlen zur Sportlerin und zum Sportler des Jahres ausgefallen ist, so eng ging es im Wettbewerb der beliebtesten Mannschaften zu. Am Ende haben sich die VKZ-Leser, die zu 96 Prozent das Online-Formular zur Stimmabgabe genutzt haben, für die Fußballer des SV Riet entschieden. Deren Aufstieg in die Bezirksliga, nachdem sich Kicker aus vielen Vereinen im Strudelbachtal zu einer funktionierenden Mannschaft gefunden hatten, wurde honoriert. Sechs Spieltage vor dem Saisonfinale war die Elf des damaligen Trainers Sinan Yilmaz Meister der Kreisliga A 3. Am Ende betrug der Vorsprung auf den Zweiten satte 17 Punkte. Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres waren es nur 13 Stimmen. Der SV Riet bekam von den VKZ-Lesern 231 Stimmen, die BSG Vaihingen/Sachsenheim 218. Die Basketballer hatten wie Phönix aus der Asche nach dem Beinahe-Abstieg aus der Landesliga in der nächsten Saison die Meisterschaft geholt und obendrein den Bezirkspokal gewonnen.

Als Sportlerin des Jahres konnte Janina Weiser niemand das Wasser reichen. Sie hatte mehr als doppelt so viele Stimmen wie jede andere Kandidatin. Nach einer klassischen Tanzausbildung schwenkte sie um auf Hip-Hop und ist da sowohl im Solo als auch mit ihrer Gruppe sehr erfolgreich. „Beim Solo weiß man die Musik nicht“, berichtete sie am Freitagabend auf dem Siegerpodest. „Da wird die Musik angemacht, und man muss abliefern.“ Interessant seien beide Varianten, sagte Weiser. „Und meine Jungen, Team Unverbesserlich – ich bin stolz auf sie.“

Unter den Sportlern, die am Freitagabend geehrt wurden, ist er zweifellos ein Exot. Jakob Dohse feiert seine Erfolge mit dem Skateboard und ist da so erfolgreich, dass er sogar den bundesweiten Vergleich nicht scheuen muss. Mittlerweile allerdings nicht mehr bei den jugendlichen Talenten, sondern in der S-Division. „Über 30 braucht man schon etwas längere Regenerationszeiten“, sagte der Vaihinger. „Wenn man als Finalteilnehmer fünf Minuten am Stück dran ist, drei Tricks hintereinander, dann geht das ziemlich auf die Pumpe.“ Und im entscheidenden Moment sollten weder die Nerven versagen noch das Board verfehlt werden. Dohse wurde von den VKZ-Lesern zum Sportler des Jahres gewählt und hatte fast hundert Stimmen Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Sascha Wennagel. VKZ-Geschäftsführer Hartmut Villinger überreichte allen Preisträgern die entspechenden Pokale. Ralph Küppers

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