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Tennisspielerin Siegemund startet nicht in Madrid und Rom

Nach ihrem Viertelfinal-Aus beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart kündigt Laura Siegemund an, nicht an den großen Sandplatz-Turnieren in Madrid und Rom teilzunehmen. Die Hintergründe zur Entscheidung der Schwäbin.

  • Laura Siegemund bei ihrem Heimturnier in Stuttgart.Foto: AFP/THOMAS KIENZLE

    Laura Siegemund bei ihrem Heimturnier in Stuttgart.Foto: AFP/THOMAS KIENZLE

Tennisspielerin Laura Siegemund verzichtet nach ihrer langen Verletzungspause auf die anstehenden großen Sandplatz-Turniere in Madrid und Rom. Sie werde stattdessen kleinere Turniere in Wiesbaden und Karlsruhe spielen, kündigte die 34 Jahre alte Metzingerin nach ihrem Viertelfinal-Aus bei ihrem Heimturnier in Stuttgart an. Nach ihrer Knie-Operation und längeren Verletzungspause sucht die Schwäbin Spielpraxis. Bei kleineren Turnieren sind die Chancen auf ein Weiterkommen und mehr Spiele größer.

Hintergrund des Verzichts auf Madrid und Rom ist auch, dass sie für die Teilnahme dort ihre geschützte Ranglistenposition nutzen müsste. Aufgrund ihrer Zwangspause ist sie in der Weltrangliste auf Platz 231 zurückgefallen. Bei acht Turnieren kann sie sich laut WTA-Reglement mit ihrem sogenannten Protected Ranking (57) anmelden. Die Ranglistenposition ist entscheidend dafür, ob man an einem Turnier teilnehmen kann. Bei den größeren Veranstaltungen müsste sie voraussichtlich aber in der Qualifikation antreten.

In Stuttgart hatte die Schwäbin als einzige deutsche Spielerin das Viertelfinale erreicht, aber gegen die Russin Ljudmila Samsonowa 5:7, 3:6 verloren. „Ich glaube, dass das jetzt der erste Schritt auf einem langen Weg war, um zunächst mal wieder in die Top 100 zu kommen“, sagte sie: „Das ist mein erstes großes Ziel, damit ich einfach sicher auch bei Grand Slams und so weiter im Hauptfeld dabei sein kann“. Sie habe gezeigt, dass sie gesund „wieder in die Top 50 gehöre“.

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