Sport

Sven Felski und die treuesten Sport-Profis

Spiel fünf im Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen den Eisbären Berlin und Adler Mannheim – die Partie an entscheidet, welches Schwergewicht Red Bull München ins Finale folgt.

  • Am Dienstag haben die Mannheimer mit einem 4:3-Erfolg in der Serie zum 2:2 ausgeglichen: Adler-Profi Borna Rendulicy überwindet Eisbären-Torwart Mathias Niederberger und erzielt das 2:2.Foto: dpa/Uwe Anspach

    Am Dienstag haben die Mannheimer mit einem 4:3-Erfolg in der Serie zum 2:2 ausgeglichen: Adler-Profi Borna Rendulicy überwindet Eisbären-Torwart Mathias Niederberger und erzielt das 2:2.Foto: dpa/Uwe Anspach

  • Francesco Totti Der Italiener spielte von 1993 bis 2017 ausschließlich für AS Rom und erzielte in 619 Partien 250 Treffer. Der heute 45-Jährige Francesco Totti heiratete  2005 die Entertainerin Ilary Blasi, dass Paar hat  einen Sohn und zwei Töchter..Foto: dpa/Angelo Carconi

    Francesco Totti Der Italiener spielte von 1993 bis 2017 ausschließlich für AS Rom und erzielte in 619 Partien 250 Treffer. Der heute 45-Jährige Francesco Totti heiratete 2005 die Entertainerin Ilary Blasi, dass Paar hat einen Sohn und zwei Töchter..Foto: dpa/Angelo Carconi

  • Rogerio Ceni Der Torwart des FC Sao Paulo (Jahrgang 1973)  erzielte per Freistoß und Elfmeter mehr als 100 Pflichtspieltore in über 1000 Spielen für seinen Club, für den er von 1992 bis 2015 spielte. Erst als Trainer wurde er fahnenflüchtig – 2020 wurde Ceni als Coach von  Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister.[2]Foto: imago

    Rogerio Ceni Der Torwart des FC Sao Paulo (Jahrgang 1973) erzielte per Freistoß und Elfmeter mehr als 100 Pflichtspieltore in über 1000 Spielen für seinen Club, für den er von 1992 bis 2015 spielte. Erst als Trainer wurde er fahnenflüchtig – 2020 wurde Ceni als Coach von Flamengo Rio de Janeiro brasilianischer Meister.[2]Foto: imago

  • Karl-Heinz Körbel Der treue „Charly“ (re./mit VfB-Stürmer Dieter Müller) absolvierte von 1972 bis 1991 für Eintracht Frankfurt 602 Spiele in der Bundesliga – und ist damit Rekordspieler der Liga. Im Februar 2020 erhielt der heute 67 Jahre alte Körbel als erster Fußballspieler die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.Foto: imago/Sportfoto Rudel

    Karl-Heinz Körbel Der treue „Charly“ (re./mit VfB-Stürmer Dieter Müller) absolvierte von 1972 bis 1991 für Eintracht Frankfurt 602 Spiele in der Bundesliga – und ist damit Rekordspieler der Liga. Im Februar 2020 erhielt der heute 67 Jahre alte Körbel als erster Fußballspieler die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main.Foto: imago/Sportfoto Rudel

  • Sven Felski Der gebürtige Berliner war in der gesamten Karriere (1000 Spiele/238 Tore) von 1992 bis 2012 ein Eisbär.  Er wurde sechsmal deutscher Meister, zudem gewann er mit den Berlinern 2010 die European Trophy. Heute ist der 46 Jahre alte Felski  Geschäftsführer Sport der Eisbären Juniors, zudem arbeitet er als Experte für MagentaSport.Foto: dpa/Sebastian Kahnert

    Sven Felski Der gebürtige Berliner war in der gesamten Karriere (1000 Spiele/238 Tore) von 1992 bis 2012 ein Eisbär. Er wurde sechsmal deutscher Meister, zudem gewann er mit den Berlinern 2010 die European Trophy. Heute ist der 46 Jahre alte Felski Geschäftsführer Sport der Eisbären Juniors, zudem arbeitet er als Experte für MagentaSport.Foto: dpa/Sebastian Kahnert

  • Ryan Giggs Von 1990 bis 2014 trug der heute 42-Jährige das Trikot von  Manchester United und erzielte dabei in 672 Spielen 114 Tore.  2007 wurde Giggs, der sich als Unicef-Botschafter gegen Landminen engagiert, von Königin Elisabeth II. zum Officer des Order of the British Empire ernannt.Foto: dpa/Tal Cohen

    Ryan Giggs Von 1990 bis 2014 trug der heute 42-Jährige das Trikot von Manchester United und erzielte dabei in 672 Spielen 114 Tore. 2007 wurde Giggs, der sich als Unicef-Botschafter gegen Landminen engagiert, von Königin Elisabeth II. zum Officer des Order of the British Empire ernannt.Foto: dpa/Tal Cohen

  • Paolo Maldini Einmal AC Milan, auf ewig AC Milan – der Abwehrspieler verbrachte von 1984 bis 2009 seine gesamte Profikarriere bei Milan, wo er fünfmal die Champions League gewinnen konnte. In 647 Partien gelangen Maldini 29 Tore, heute ist der 53-Jährige  Technischer Direktor beim AC Milan.Foto: Baumann

    Paolo Maldini Einmal AC Milan, auf ewig AC Milan – der Abwehrspieler verbrachte von 1984 bis 2009 seine gesamte Profikarriere bei Milan, wo er fünfmal die Champions League gewinnen konnte. In 647 Partien gelangen Maldini 29 Tore, heute ist der 53-Jährige Technischer Direktor beim AC Milan.Foto: Baumann

  • Uwe Seeler „Uns Uwe“ (geboren 1936) galt in seiner aktiven Zeit als einer der besten Mittelstürmer der Welt, er absolvierte von 1953 bis 1972 insgesamt 476 Spiele für „seinen“ Hamburger SV und erzielte dabei 404 Tore. Sein Enkel  Levin Öztunali (* 1996) hält es nicht so sehr mit dem HSV, er  spielt seit 2021 bei Union Berlin.Foto: imago/Ferdi Hartung

    Uwe Seeler „Uns Uwe“ (geboren 1936) galt in seiner aktiven Zeit als einer der besten Mittelstürmer der Welt, er absolvierte von 1953 bis 1972 insgesamt 476 Spiele für „seinen“ Hamburger SV und erzielte dabei 404 Tore. Sein Enkel Levin Öztunali (* 1996) hält es nicht so sehr mit dem HSV, er spielt seit 2021 bei Union Berlin.Foto: imago/Ferdi Hartung

  • Dirk Nowitzki Der gebürtige Würzburger spielte zwar bis 1999 für DJK Würzburg, aber in der nordamerikanischen NBA war der heute 43-Jährige ein treuer Profi – von 1999 bis 2019 lief er im Trikot der Dallas Mavericks auf und erlangte nicht nur bei seinem Club in 1667 Partien Kult-Status. 2019 wurde durch einstimmigen Beschluss des Stadtrates von Dallas ein Teil der Olive Street in Nowitzki Way umbenannt.  Seine Trikotnummer „41“ wird bei den Mavs nicht mehr vergeben.Foto: imago

    Dirk Nowitzki Der gebürtige Würzburger spielte zwar bis 1999 für DJK Würzburg, aber in der nordamerikanischen NBA war der heute 43-Jährige ein treuer Profi – von 1999 bis 2019 lief er im Trikot der Dallas Mavericks auf und erlangte nicht nur bei seinem Club in 1667 Partien Kult-Status. 2019 wurde durch einstimmigen Beschluss des Stadtrates von Dallas ein Teil der Olive Street in Nowitzki Way umbenannt. Seine Trikotnummer „41“ wird bei den Mavs nicht mehr vergeben.Foto: imago

  • Kobe Bryant Der Basketball-Star, genannt „schwarze Mamba“, spielte seine gesamte Profikarriere von 1996 bis 2016 für die Los Angeles Lakers, mit denen er fünf Meisterschaften gewann. Von 1999 bis 2013 wurde er ununterbrochen in das All-NBA-Team  gewählt. Bryant starb 2020 bei einem Helikopterabsturz mit einer seiner Töchter sowie sechs weiteren Insassen.Foto: dpa/Matt Slocum

    Kobe Bryant Der Basketball-Star, genannt „schwarze Mamba“, spielte seine gesamte Profikarriere von 1996 bis 2016 für die Los Angeles Lakers, mit denen er fünf Meisterschaften gewann. Von 1999 bis 2013 wurde er ununterbrochen in das All-NBA-Team gewählt. Bryant starb 2020 bei einem Helikopterabsturz mit einer seiner Töchter sowie sechs weiteren Insassen.Foto: dpa/Matt Slocum

  • Mario Lemieux Der Stürmer hielt in 1022 Partien zwischen 1984 und 2006 in der NHL für die Pittsburgh Penguins seine Knochen hin – sein Punkteschnitt von 2,01 pro Spiel sowie seine Torstatistik von 0,82 pro Partie waren NHL-Rekorde. Im Frühjahr 1997 beendete der Kanadier wegen eines  Krebsleidens und Rückenschmerzen seine Karriere, er wurde Teilhaber des Clubs – und stand 2000 wieder auf dem Eis. 2006 stellte der heute 56-Jährige den Schläger endgültig weg.Foto: Imagi/Icon

    Mario Lemieux Der Stürmer hielt in 1022 Partien zwischen 1984 und 2006 in der NHL für die Pittsburgh Penguins seine Knochen hin – sein Punkteschnitt von 2,01 pro Spiel sowie seine Torstatistik von 0,82 pro Partie waren NHL-Rekorde. Im Frühjahr 1997 beendete der Kanadier wegen eines Krebsleidens und Rückenschmerzen seine Karriere, er wurde Teilhaber des Clubs – und stand 2000 wieder auf dem Eis. 2006 stellte der heute 56-Jährige den Schläger endgültig weg.Foto: Imagi/Icon

  • Heiner Brand Von 1959 (in der Jugend) bis 1987 trug der heute 69-Jährige das Trikot des  VfL Gummersbach, mit dem er  sechsmal deutscher Meister wurde, viermal den DHB-Pokal gewann und der auf  internationaler Ebene jeweils zweimal den Europapokal der Pokalsieger und den der  Landesmeister gewann. Als Spieler wurde Brand 1978 Weltmeister, 2007 wiederholte er als Bundestrainer das Kunststück – womit er der erste Handball ist, dem dieses Double holte.Foto:  dpa/Hannes Hemann

    Heiner Brand Von 1959 (in der Jugend) bis 1987 trug der heute 69-Jährige das Trikot des VfL Gummersbach, mit dem er sechsmal deutscher Meister wurde, viermal den DHB-Pokal gewann und der auf internationaler Ebene jeweils zweimal den Europapokal der Pokalsieger und den der Landesmeister gewann. Als Spieler wurde Brand 1978 Weltmeister, 2007 wiederholte er als Bundestrainer das Kunststück – womit er der erste Handball ist, dem dieses Double holte.Foto: dpa/Hannes Hemann

  • John Stockton Von  1984 bis 2003 war der Star-Aufbauspieler ausschließlich für die Utah Jazz in der NBA aktiv und galt  als beständiger und zuverlässiger Aufbauspieler und Passgeber.  2009 wurde er in die Basketball Hall of Fame aufgenommen. Von 2013 bis 2015 spielte sein Sohn Michael beim Bundesligisten Riesen Ludwigsburg.Foto: dpa/David Maxwell

    John Stockton Von 1984 bis 2003 war der Star-Aufbauspieler ausschließlich für die Utah Jazz in der NBA aktiv und galt als beständiger und zuverlässiger Aufbauspieler und Passgeber. 2009 wurde er in die Basketball Hall of Fame aufgenommen. Von 2013 bis 2015 spielte sein Sohn Michael beim Bundesligisten Riesen Ludwigsburg.Foto: dpa/David Maxwell

  • Tim Kneule Ein Handballer-Leben für Frisch Auf Göppingen – seit 2006 geht der gebürtige Reutlinger für das Team vom Hohenstaufen auf Torejagd, mit dem der der 35-Jährige  2011, 2012, 2016 und 2017 den EHF-Pokal gewann.Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

    Tim Kneule Ein Handballer-Leben für Frisch Auf Göppingen – seit 2006 geht der gebürtige Reutlinger für das Team vom Hohenstaufen auf Torejagd, mit dem der der 35-Jährige 2011, 2012, 2016 und 2017 den EHF-Pokal gewann.Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

  • René Schoofs Das Urgestein der Bietigheim Steelers spielte von 2001 bis 2022 beim Club aus dem Ellental. Die Krönung seiner langen Steelers-Karriere war der Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga sowie die Premieren-Saison in der Beletage des deutschen Eishockeys. Nach dieser Saison gab der 37-Jährige (geboren in Esslingen) seinen Rücktritt bekannt.Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

    René Schoofs Das Urgestein der Bietigheim Steelers spielte von 2001 bis 2022 beim Club aus dem Ellental. Die Krönung seiner langen Steelers-Karriere war der Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga sowie die Premieren-Saison in der Beletage des deutschen Eishockeys. Nach dieser Saison gab der 37-Jährige (geboren in Esslingen) seinen Rücktritt bekannt.Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Es ist das erwartet enge Duell der beiden deutschen Eishockey-Giganten: An diesem Donnerstag (19.15 Uhr) treffen die Eisbären Berlin (acht DEL-Titel) im fünften und entscheidenden Play-off-Halbfinalspiel auf die Adler aus Mannheim (sieben DEL-Titel). Der Sieger der Partie trifft im Play-off-Finale von Sonntag an auf Red Bull München. Sven Felski drückt in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin seinen Eisbären die Daumen. Von 1992 bis 2012 bestritt der heute 46-jährige gebürtige Berliner 1000 Spiele für die Eisbären – und er trug nie ein anderes Vereinstrikot. Felski ist nicht der einzige Sportprofi, der in seiner gesamten Karriere ausschließlich für einen Club aktiv war. In unserer Bildergalerie finden Sie auch zwei Profis aus der Region Stuttgart, die ihrem Club seit Beginn an die Treue hielten.

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