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Das bringt die Fußball-Woche: Europacup und Abstiegskampf

Eintracht Frankfurt hofft auf das nächste Spektakel. Auch RB Leipzig fiebert seinem Halbfinale entgegen. Dazu gibt es die Champions League und wegweisende Spiele in der Bundesliga und 2. Liga bereit.

  • In der Champions League finden die Halbfinal-Hinspiele statt.Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa/Archivbild

    In der Champions League finden die Halbfinal-Hinspiele statt.Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa/Archivbild

Berlin - Die nächsten Europacup-Festspiele stehen an. In der Champions League starten die Halbfinals zwar ohne Meister FC Bayern, dafür sind in der Europa League noch zwei Bundesligisten dabei.

Legen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig in ihren Hinspielen die Grundlage für ein deutsches Finale? Am Ende der Woche könnten dann die nächsten Vorentscheidungen im Kampf um Auf- und Abstieg fallen.

Königsklassen-Halbfinale

Im Halbfinale der Champions League empfängt der englische Meister und Tabellenführer Manchester City am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime Video) Real Madrid. Für Starcoach Pep Guardiola und seine Cityzens dürfte die Königsklasse nach dem verlorenen Endspiel im Vorjahr sogar noch wichtiger sein als das knappe Meisterschaftsrennen in der Premier League gegen den FC Liverpool. Die Mannschaft von Jürgen Klopp, in der Liga nur einen Punkt hinter City, bestreitet am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in Anfield ihr Halbfinal-Hinspiel gegen das Überraschungsteam der Saison: den Europa-League-Sieger und Bayern-Bezwinger FC Villarreal.

Europa League

Nach dem 3:2-Coup beim FC Barcelona fiebert Eintracht Frankfurt dem nächsten Europa-League-Abend entgegen. Am Donnerstag (21.00 Uhr/RTL+) geht es in London zum Halbfinal-Hinspiel gegen West Ham United. "Jetzt gibt es keine Müdigkeit! Jetzt gibt es Freude, jetzt gibt es Begeisterung, jetzt geht's in die Finals", sagte Trainer Oliver Glasner, dessen Team in der Bundesliga schwächelt. RB Leipzig bekam vor dem Halbfinal-Hinspiel an diesem Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Glasgow Rangers mehr als ein Denkzettel von Union verpasst. Tedesco will die 1:2-Heimniederlage intensiv per Video aufarbeiten, "um die Köpfe freizubekommen". Dann gönnt er seinem Team einen freien Tag. Gegen die Schotten muss er sein Abwehr, die ohne Willi Orban und Mohamed Simakan auskommen muss, dicht bekommen.

Zweitliga-Aufstiegsrennen

Die 1:4-Demütigung gegen Werder Bremen will der FC Schalke 04 bereits am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) mit einem Auswärtssieg beim SV Sandhausen vergessen machen. "In Sandhausen haben wir die Möglichkeit, es besser zu machen", kündigte Offensivspieler Darko Churlinow an. Rund 7000 Fans wollen den Revierclub nach Sandhausen begleiten, die Vorfreude ist auch bei den Club-Verantwortlichen groß. "Von mir aus können wir jetzt schon loslegen", sagte Sportdirektor Rouven Schröder. Ligaprimus Bremen (gegen Holstein Kiel) und der SV Darmstadt 98 (gegen Erzgebirge Aue) haben ebenfalls vermeintlich leichtere Gegner, während sich der FC St. Pauli erneut in einem Spitzenspiel diesmal mit dem 1. FC Nürnberg messen muss.

Bundesliga-Abstiegskampf

Felix Magath kann mit Hertha BSC nach zuletzt zwei Siegen in Serie gegen einen weiteren direkten Rivalen schon fast den Klassenerhalt klar machen. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gastieren die Berliner beim Vorletzten Arminia Bielefeld, auf den das Team aus der Hauptstadt schon sechs Punkte Vorsprung hat. Zur gleichen Zeit muss der VfB Stuttgart im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg unbedingt punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren und zumindest den Relegationsplatz abzusichern.

Frauen-Königsklasse

Nach der 1:5-Klatsche beim FC Barcelona geht der VfL Wolfsburg quasi ohne Chance auf den Endspiel-Einzug ins Halbfinal-Rückspiel der Champions League. "Gegen dieses Barça 5:1 oder 6:1 zu gewinnen, ist vielleicht nicht ganz reell", räumte Trainer Tommy Stroot ein. Der Titelverteidiger um Weltfußballerin Alexia Putellas ist eine Klasse für sich und will dies auch am Samstag (18.00 Uhr/DAZN) zeigen. Dennoch hofft der Bundesliga-Tabellenführer und DFB-Pokalfinalist auf etwa 20 000 Zuschauer, nachdem es im Camp Nou eine Weltrekordkulisse von 91 648 Fans gegeben hatte.

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