Talmon nutzt Verzicht von Lühr

Da Vorjahressiegerin auf Start verzichtet, ist Weg frei für Benzenbühler beim Flutlichtspringen

Von Jan Simecek Erstellt: 27. September 2016
Talmon nutzt Verzicht von Lühr Ferdinand Talmon (PSZ Benzenbühl) auf Chambertine kam mit den Lichtverhältnissen beim Flutlichtspringen in Nussdorf am besten zurecht. Foto: Simecek

Nussdorf. Das Flutlichtspringen beim RFZV Nussdorf hat einen neuen Sieger. Nachdem Eva-Maria Lühr im vergangenen Jahr die beiden S-Springen dominiert hatte, ging sie in diesem Jahr zumindest beim Punktespringen unter Flutlicht nicht an den Start. So war die Bahn frei für Ferdinand Talmon vom PSZ Benzenbühl auf Chambertine, der nicht nur fehlerfrei blieb und damit die vollen 65 Punkte abräumte, sondern deutlich schneller als die direkten Konkurrenten war.

Schneller als der Sieger war aber Mona Bucher (RFV Berwangen) auf Lanny. Sie räumte allerdings ordentlich ab, hatte am Ende nur 22 Punkte zu Buche stehen und landete damit nur auf Rang 13. Sie warf aber für das S-Springen am Sonntag schon einmal ihren Hut in die Runde. Denn mit ihrem zweiten Pferd Quarterback machte sie weniger Fehler und kam schon einmal in die Nähe der Platzierungen, war aber auch deutlich langsamer und bekam deshalb Punktabzug. Ebenfalls eine Duftmarke für den Sonntag hinterließ Falk-Filip-Finn Westerich (RFG Deschenhof) auf Ballyhale Bigtime. Er blieb wie der Sieger fehlerfrei, war aber fast sieben Sekunden langsamer. Er hatte allerdings auch schon geübt. Ganz früh war er mit seinem zweiten Pferd La Bonita auf den Parcours gegangen. Mit einer schnelleren Zeit, aber nur 21 Punkten auf dem Konto landete er jedoch auf dem drittletzten Platz.

Wie in den Vorjahren hielt das Flutlichtspringen so manche Schwierigkeit bereit. Jörg Widmaier (Benzenbühl), eigentlich immer ein Kandidat für vordere Platzierungen, gab auf Daressalam genauso auf – ebenso wie Kaja Celine Hofmeister (RFV Würtingen) auf Fighting for you. Widmaier hatte es aber schon auf Cassy wenigstens auf Rang sechs geschafft, weshalb er etwas leichter seine Runde abbrechen konnte. Und andere Reiter hatten schließlich auch mit zahlreichen Abwürfen und Verweigerungen zu kämpfen. Der längste Umlauf dauerte beispielsweise fast 45 Sekunden länger als der Sieger gebraucht hatte.

Spannung bezog der Wettbewerb vor allem aus der Frage, ob noch einer kommt, der besser als Talmon reitet. So wie zunächst Andreas Groß den direkt vor ihm gestarteten Philipp Hartmeyer (RFV Münchingen) auf Mary-Ann mit dem ersten fehlerfreien Umlauf sofort wieder von der Spitze verdrängt hatte. Den Namen nach war noch einiges zu erwarten. Talmon war in der Mitte des Starterfelds auf den Parcours gegangen. Doch je später der Abend wurde, desto mehr schienen die Reiter Probleme unter dem künstlichen Licht zu bekommen. Lediglich Westerich, der als 14. von 18 Reitern auf den Parcours ging, legte noch eine fehlerfreie Runde auf die Bahn, blieb aber langsamer als seine beiden Kontrahenten. Von den vier Teilnehmern, die noch nach ihm ritten, gaben zwei auf und zwei landeten auf den Plätzen jenseits der zehn.

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