Nippa und Keppler gewinnen Zehner

15. Illinger Läufe mit 156 Finishern im Hauptlauf gut besucht – Schwerpunkt bilden Angebote für Schüler und Bambini

Von Ralph Küppers Erstellt: 2. Mai 2017
Nippa und Keppler gewinnen Zehner Der Illinger Ortskern stand am Sonntag ganz im Zeichen der Illinger Läufe, die zum 15. Mal ausgetragen wurden. Fotos: Küppers

Wenn beim Bambinilauf der Papa das Kind über die Strecke trägt und kurz vor der Ziellinie wieder absetzt – gilt dann die Strecke von 400 Metern als gelaufen? Nachdem es in dieser Disziplin aber ohnehin nur Sieger gab, wurde es am Sonntag in Illingen nicht so genau genommen. Anders im Zehn-Kilometer-Lauf, der in die Wertung des Sparkassen-Laufcups eingeht.

Illingen. Über die Zehn-Kilometer-Distanz war am Sonntag Markus Nippa nicht zu schlagen. Der Athlet, der für den TV Pforzheim startet, setzte sich in 34:53 Minuten gegen die starke Konkurrenz durch. Mit 9,8 Sekunden Abstand folgte Jens Santruschek (Intersport Heidelsheim) als Zweiter. Mit etwas größerem Rückstand kam Lucas Bittigkoffer in 35:48 Minuten ins Ziel. Schnellste Frau über die lange Strecke war Carmen Keppler (SV Oberkollbach). Sie lief sich in 42:30 Minuten einen riesigen Vorsprung auf ihre zwei Verfolgerinnen heraus, Martina Wichterich (Team Evaldo Mühlacker, 44:23) und Nadja Rothweiler (Irrläufer Mühlacker, 44:29).

Beim Fünf-Kilometer-Lauf, der in Illingen genau 5,6 Kilometer misst, war Marko Gayer (Vaihingen) schnellster Läufer in 22:08,7 Minuten. Schnellste Frau war Selina Beck (SV Cannstatt Schwimmen) in 26:25,2 Minuten. Ihr folgten Seite an Seite Anne Gauf und Julia Michaelis, beide vom Friedrich-Abel-Gymnasium, in jeweils 26:35,5 Minuten.

Während es beim Zehner 156 Finisher gab und beim Fünfer 112, war der Ansturm auf die Schülerläufe noch einmal deutlich größer. Allein 325 Teilnehmer gingen in den verschiedenen Altersklassen erfolgreich auf die Strecke. Dazu kam noch einmal ein riesiges Teilnehmerfeld bei den Bambini. Die wurden teils von den Eltern oder Geschwistern begleitet, so dass die 400 Meter nicht ganz so endlos weit erschienen. Während viele Bambini am Ende der Strecke auch am Ende ihrer Kräfte zu sein schienen, war das bei einigen Teilnehmern der Schülerläufe ganz anders. Verglichen mit den älteren und erfahrenen Athleten merkten manche Jugendliche offenbar erst kurz vor dem Zielkanal, welche Kraftreserven noch in ihnen steckten. So legten einige einen wahren Schlussspurt von der Cyriakuskirche bis in den Schulhof hin, wo die Ziellinie die Endstation bedeutete.Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Wettbewerbe von hunderten Zuschauern verfolgt, die vor allem im Schulhof die Ankunft bejubelten.

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