Neue Strecken für Schüler und Einsteiger

Kärcher-Lauf nun 5,6 Kilometer lang und eine Schleife durch den Wald – Jugendliche sprinten zwei Runden durch die Illinger Altstadt

Von Michael Nachreiner Erstellt: 14. April 2016
Neue Strecken für Schüler und Einsteiger Die Schüler dürfen sich auf der modifizierten Strecke über noch mehr Unterstützung der Zuschauer freuen. Foto: Küppers

Um die Verkehrsbehinderungen weiter einzuschränken und Kollisionen zwischen den Einsteigern auf der Fünf-Kilometer-Strecke und den Läufern auf der Zehn-Kilometer-Distanz zu vermeiden, haben die Verantwortlichen der Illinger Läufe die Strecke des sogenannten Fünfers modiziert.

Illingen. „Bisher hatten wir eine Wendepunktstrecke“, berichtet Georg Herrmann, der Pressewart des Vereins Team Sport Evolution, der die Illinger Läufe ausrichtet. „Jetzt laufen auch die Athleten des Kärcher-Laufs durch den Wald – analog zum EnBW-Lauf über zehn Kilometer. Es ist also ein Rundlauf. Dabei decken sich rund 80 Prozent der Fünf-Kilometer-Strecke mit der der Zehn-Kilometer-Strecke.“ Mit der Modifizierung steigt allerdings auch der Anspruch. „Die Strecke ist etwas länger. Wir kommen jetzt auf 5,6 Kilometer. Außerdem sind es ein paar Höhenmeter mehr. Aber Illingen war schon immer eine profilierte Strecke“, erklärt Herrmann.

Auch die Schülerläufe wurden etwas abgeändert. „Die Schüler laufen nun zwei Runden – insgesamt 1,4 Kilometer – durch die Illinger Altstadt. Dadurch haben sie auch mehr Kontakt mit den Zuschauern“, sagt der Pressewart. Bei den Jugendlichen haben sich bereits 272 Athleten angemeldet. „Dabei fehlt noch eine komplette Schule. Da gab es Probleme beim Datentransfer. Aber die verantwortlichen Lehrer haben sich schon gemeldet“, berichtet Herrmann.

Generell ist der Pressewart von Team Sport Evolution mit den Voranmeldezahlen glücklich. „Wir liegen auf nahezu dem gleichen Niveau wie im letzten Jahr. Es sind aktuell gerade einmal rund 20 Anmeldungen weniger. Natürlich könnten es immer noch ein paar mehr sein. Aber wir sind zufrieden“, berichtet Herrmann. Da bis eine Stunde vor Start des jeweiligen Laufs sich noch Läufer nachmelden können, geht der Pressewart davon aus, dass „wir wieder auf dem gleichen Nievau wie im Vorjahr rauskommen werden“.

Fest steht auch schon, dass es wieder einen neuen Sieger geben wird. Jens Santruschek (Kinostar Bretten), der im vergangenen Jahr mit 34:19,2 Minuten einen neuen Streckenrekord aufgestellt hat (Herrmann: „Das ist eine Hausnummer.“), wird wohl nicht am Start sein. „So weit ich informiert bin, wird er am Wochenende woanders laufen“, sagt Herrmann. Spannend wird es dennoch. Daniel Wilser (TV Kieselbronn), der „am vergangenen Wochenende beim Bietlauf in Tiefenbronn-Mühlhausen einen starken Eindruck hinterlassen hat“ (Herrmann), hat bereits gemeldet. Um den Sieg können auch Markus Nippa (TV Pforzheim), sollte er noch melden, Christian Dihlmann (Bäckerei Dihlmann), Jan Fessler (Team Evaldo) und Lokalmatador Felix Deißer (Team Sport Evolution) laufen.

Beim Kärcher-Lauf scheint die Entscheidung dagegen schon vor dem Start gefallen zu sein. Seriensieger Sven Kratochwil (Team AR Sport) gilt auch in diesem Jahr als haushoher Favorit. Herrmann: „Ich gehe davon aus, dass er das Ding wieder machen wird.“

Der erste Startschuss fällt in Illingen am Sonntag um 12.15 Uhr: Dann werden die Bambini auf ihre 400 Meter lange Strecke geschickt. Wie in den vergangenen Jahren bewährt werden die Jugendliche auf verschiedene Schülerläufe aufgeteilt. Um 12.30 Uhr wird es für die U 16 und die U 14 ernst. Um 12.45 Uhr wird die U 12 auf die Strecke geschickt. Um 13 Uhr fällt der Startschuss für die U 10. Und die U 8 kämpft um 13.15 Uhr um den Sieg. Um 14 Uhr heißt es dann volle Konzentration für die Läufer des EnBW-Laufs über zehn Kilometer und den Kärcher-Lauf über 5,6 Kilometer.

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