Martin Diebolds Leistungskurve zeigt nach oben

Drei Podestplätze bei drei Triathlons in nur 15 Tagen für Auricher

Erstellt: 1. August 2018

Aurich (red). Eigentlich machen Extremsportler nach einem großen Wettbewerb erst einmal eine Regenerationspause. Nicht so Martin Diebold. Der Triathlet aus Aurich absolvierte drei harte Wettkämpfe jeweils über die olympische Distanz in 15 Tagen. Nachdem Diebold ein erfolgreiches Debüt als Gesamtsiebter bei der Heilbronn Challenge gefeiert hatte, gewann er das Ligarennen am Schluchsee und wurde Dritter beim Römerman in Ladenburg. Seinen bisher größten Erfolg feierte er aber beim Heidelbergman. Bei dem Wettbewerb, der als einer der schönsten Wettkämpfe in Europa, aber auch als einer der härtesten gilt, wurde der 26-Jährige Dritter. Hochzufrieden zeigte sich Diebolds Trainer Michael Söldner: „Wir haben ein zweiwöchiges Trainingslager über Pfingsten in der Bretagne dazu genutzt, eine optimale Trainings- und Wettkampfstrategie zu entwickeln. Die Wettkampfergebnisse zeigen, dass Martin alle Vorgaben voll umgesetzt hat. Entsprechend zeigt seine Leistungskurve steil nach oben.“

Mit drei Minuten Vorsprung gewann Diebold das traditionelle Ligarennen am Schluchsee über 1,5 Kilometer Schwimmen, 36 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Waren beim Wechsel vom Rad zum Lauf noch einige Athleten in seiner Nähe, so konnte ihm niemand bei seinem anschließenden Lauf folgen.

Nur eine Woche später stand mit dem Römerman in Ladenburg das zweite Rennen innerhalb der Rennserie des Rhein-Neckar-Cups an. Bei schwierigen Bedingungen – die Radstrecke war durch einsetzenden Regen rutschig und gefährlich – gelang es dem für die Karlsruher Lemminge startenden Auricher mit der besten Laufleistung des Tages, sich als Dritter einen Podiumsplatz zu sichern.

Den bisher größten Erfolg seiner Triathlonlaufbahn erreichte der 26-Jährige beim Heidelbergman. Bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius mussten die über 1000 Teilnehmer nach einem Schwimmen über 1500 Meter im Neckar auf die Radstrecke. Auf der 35 Kilometer langen Strecke mussten 800 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 14 Prozent bewältigt werden. Abschließend folgte der Zehn-Kilometer-Lauf auf dem Philosophenweg in Heidelberg. Diebold gelang es, nachdem er als 14. aus dem Wasser gestiegen war, sich durch eine starke Radleistung bis auf den siebten Rang vorzukämpfen. Mit einem furiosen Lauf und der mit Abstand besten Laufleistung rannte er noch bis auf den dritten Platz nach vorne. Damit hat er nach drei von vier Rennen gute Aussichten, den Gesamtsieg im Rhein-Neckar-Cup zu holen. Der zweite Platz in der Gesamtwertung ist ihm schon sicher. Zum ersten Rang fehlen nur wenige Punkte.

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