Fussball

Erstellt: 12. September 2019
Fussball Der Club an der Enz gastiert mit einer fröhlichen Truppe in Bad Homburg. Foto: privat

Fussball

Löchgauer B-Juniorinnen im ersten
Bundesliga-Heimspiel chancenlos

Die B-Juniorinnen des FV Löchgau haben nach ihrem Aufstieg in die Bundesliga das erste Heimspiel gegen Vizemeister SC Freiburg erwartungsgemäß mit 0:5 (0:3) verloren. Nach der zweiten Niederlage ziert der FVL das Tabellenende. „Ich habe eine deutliche Leistungssteigerung gesehen, wir sind stabil gestanden und haben kompakt verschoben. Damit bin ich zufrieden“, sagte Löchgaus Trainer Cengiz Demir. Seine Truppe agierte in der Anfangsphase abwartend und machte immer wieder Räume sowie das Zentrum zu. Die technisch sehr versierten Gäste kreierten mit ihrem Kombinationsfußball zunächst keine gefährlichen Aktionen, ließen den FVL aber überhaupt nicht ins Spiel kommen. Zumeist nach zwei oder drei Kontakten war der Ball wieder im Besitz des Favoriten. Die Führung gelang Freiburg aber erst durch Mithilfe des FVL. Muriel Kroflin sprintete in einen zu kurz geratenen Rückpass und erzielte das 1:0 (23. Minute). „Das Ei haben wir uns selber gelegt“, meinte Demir. Seinem Team merkte man im weiteren Verlauf die Enttäuschung an. Kurz danach schaltete der SCF nach einem Ballgewinn blitzschnell um und erzielte durch Joanna Brengel das 2:0 (31.). Zwei Minuten später erhöhte Antonia Thoma nach einem Steilpass auf 3:0. In der zweiten Halbzeit zogen sich die Freiburgerinnen zurück und lauerten auf schnelle Konter. Hin und wieder tauchte der FVL vor dem Gästetor auf. So zielte Juanna Martiniano Gwozdz nach einem schnellen Vorstoß über die Querlatte. Auf der Gegenseite köpfte Julia Landenberger nach einem Eckball am vom FVL unbesetzten ersten Pfosten das 4:0 (55.). Der FVL hatte durch Martiniano Gwozdz und Leana Ilic weitere Gelegenheiten. In der 73. Minute setzte Jule Bianchi nach einem schnellen Konter über drei Stationen den Schlusspunkt zum 5:0. (ang)

• FV Löchgau: Hannah Götzer – Patricia Kapfenstein (75. Zoe Heinemann), Shania Osmanovic, Yuna Demir, Zoe Müller, Juanna Martiniano Gwozdz, Emilia Jaisle, Lucy Claar (50. Antonia Obermeier), Luisa Tabler (75. Anna Dreyer), Ilirjana Musliu, Luisa Schmid (50. Leana Ilic).

Hockey

Club an der Enz sammelt zu Beginn des Hockey-Camps erst mal alle Handys ein

Kurz vor Ferienende waren 30 Jugendspieler sowie ein fünfköpfiges Betreuerteam zum Hockey-Camp des Club an der Enz im hessischen Bad Homburg. Nach der Busankunft um die Mittagszeit und dem Bezug der Jugendherberge wurde der örtliche Hockeyplatz aufgesucht, um sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen. Nur sehr wenige Teilnehmer waren bereits beim letzten Trainingslager in Bad Homburg 2008 dabei gewesen. Fest verankert im Hockey-Camp sind auch die Werte des Hockeyclubs, der auf starken Zusammenhalt und gutes Miteinander setzt. So war es wieder selbstverständlich, dass die Handys bei Ankunft eingesammelt wurden, alle Mahlzeiten gemeinsam eingenommen wurden und auch die älteren Teilnehmer mit auf die jüngeren Acht gaben. „Dadurch bildet sich im Verlauf der Woche eine richtig tolle Gemeinschaft heraus“, freut sich Daniel Löpsinger, der als Trainer mitgefahren war. Jeden Abend galt es auch die tägliche Ausgabe der Hockey-Times zu erstellen, der Zeitung zum Hockey-Camp. Die Redaktion bilden dabei jeden Tag die Bewohner eines anderen Zimmers. So entsteht im Wochenverlauf ein Heft voller Erinnerungen an die gemeinsame Woche. Montag und Dienstag waren im Tagesverlauf identisch. Nach dem Frühstück startete die dreistündige Trainingseinheit mit dem Joggen zum dreieinhalb Kilometer entfernten Hockeyplatz. Bereits im Vorfeld waren die Teilnehmer entsprechend der Altersklassen in zwei Trainingsgruppen aufgeteilt worden. Nach der Mittagspause stand nochmals eine zweistündige Einheit an, bevor es zurück zur Jugendherberge ging. Schließlich wollte auch der heimische HC Bad Homburg sein übliches Trainingsprogramm auf der Anlage absolvieren. Die Nachmittage standen dann zur freien Verfügung und wurden von den Teilnehmern für Ausflüge in kleineren Gruppen ins nahegelegene Stadtzentrum genutzt. Besonderes Highlight war dieses Mal der Besuch des Laternenfests in Bad Homburg, das genau in den Zeitraum des Hockey-Camps fiel. Dort gab es im Kurgarten Shows der einzelne Vereine, den Einzug der Laternenkönigin sowie ein großes Abschlussfeuerwerk zu bestaunen. Dem Club an der Enz wurde auch in diesem Jahr wieder eine große Gastfreundschaft zuteil. Dadurch konnten die jüngsten Teilnehmern am Dienstagnachmittag am Atlethiktraining der Bad Homburger teilnehmen und auch ein kleines Testspiel absolvieren. Nach dem Abendessen machten sich auch einige Spielerinnen der weiblichen Jugend B und A nochmals auf den Weg zur Hockeyanlage, um mit den Gastgebern zu trainieren. Der Mittwoch ist traditionell nur ein halber Trainingstag, an dem nachmittags ein Ausflug ansteht. Bei einer Stadt-Rallye erkundeten fünf Teams die Umgebung. Der Donnerstag war dann wieder normaler Trainingstag, aber für den bunten Abend hatte sich jedes Zimmer einen Programmpunkt überlegt. Mit Spiel, Spaß und Spannung klang der letzte Abend des Camps aus, das Angelika Bauz hauptverantwortlich organisiert hatte. Erwartungsgemäß etwas stressig war der Freitagmorgen. Alle Zimmer galt es sauber zu verlassen und die Koffer wieder zu packen ehe es ein letztes Mal zum Hockeyplatz ging. Ein großes Vereinsturnier schloss das Camp ab, bei dem die Gruppe die ganze Woche von bestem Hockeywetter verwöhnt worden war. (red)

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