Rotsünder werden begnadigt

Fußballverband hebt Sperren auf

Erstellt: 11. Juli 2020

Stuttgart (red). Die Corona-Zwangspause hat im Amateurfußball zu einer kuriosen Situation geführt. Wer nach einer Roten Karte eigentlich für ein paar Wochen gesperrt sein sollte, in denen er eine gewisse Zahl von Pflichtspielen aussetzen musste, wäre auch jetzt nach Monaten weiter gesperrt – es fanden ja keine Spiele statt.

Darum hat der Württembergische Fußball-Verband (WFV) jetzt eine Gnadenentscheidung zu dieser Art von Sperrstrafen getroffen. „Danach werden Spielsperren so behandelt, als hätten die Pflichtspiele stattgefunden“, teilt der Verband mit. „Der ganz überwiegende Anteil dieser Spielsperren wird damit abgeleistet sein. Zeitsperren, die insbesondere bei Sperren von über zwölf Pflichtspielen festzusetzen sind, werden im Gnadenweg nicht abgeändert oder abgekürzt.“ Allerdings könne es noch ein paar Tage dauern, bis alle bis dato gesperrten Spieler auch im DFB-Net wieder freigeschaltet seien.

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