Häfner: „Ein gutes Fitnesslevel hat oberste Priorität“

Illingen startet gestern als erstes Team aus Region in Vorbereitung

Von Michael Nachreiner Erstellt: 10. Juli 2019
Häfner: „Ein gutes  Fitnesslevel hat oberste Priorität“ Ein paar Situps zur Körperstabilisierung durften bei der ersten Trainingseinheit des A-Ligisten SV Illingen in der neuen Saison auch nicht fehlen. Foto: Nachreiner

Illingen. Als erster Fußball-Amateurmannschaft aus der Region Vaihingen ist der A-Ligist SV Illingen gestern Abend in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 gestartet. „Wir haben jetzt seit dem letzten Spieltag der vergangenen Runde an Pfingstsamstag komplett Pause gemacht. Das war mir auch wichtig, damit die Jungs den Kopf freibekommen“, berichtet SVI-Trainer Tobias Häfner. Nun sind es dann aber rund sechs Wochen bis zum ersten Saisonspiel. Die Zeit braucht man auch las Vorbereitung. Zumal wir hintenraus immer Probleme mit Urlaubern haben.“

Der Auftakt gestern Abend war aber noch gemütlich. Nach einer kleinen Ansprache und dem Warmmachen standen Fußballspiele in drei Gruppen – das spielfreie Team machte körperstabilisierende Übungen – sowie ein leichter Lauf auf dem Programm. „Beim Lauf haben wir Gruppen von Spielern gebildet, die in etwa die gleiche Kondition haben. Das Tempo sollte aber so sein, dass sich die Jungs immer noch unterhalten konnten“, erzählt der SVI-Übungsleiter.

Bei der ersten Trainingseinheit hat der Illinger Trainer auch gleich alle Zugänge begrüßt. Bis auf Christian Spechtenhauser, der von den A-Junioren des TSV Heimerdingen in den Eichwald gewechselt ist. Er hatte gestern Abend Zeugnisübergabe. Außerdem fehlten der Langzeitverletzte Lukas Strauß (Kreuzbandriss) sowie die noch aus der vergangenen Spielzeit angeschlagenen Stefan Senftleben und Daniel Brenner sowie den privat verhinderten Simon Fink.

Doch so locker der Aufgalopp, so stark wird Häfner in den nächsten Tagen und Wochen anziehen. Die zweite Einheit findet am Donnerstag statt. Am Freitag testen die Illinger bereits das erste Mal – gegen den Landesliga-Absteiger SV Huchenfeld. „Wir wollten gleich mal sehen, wo wir stehen. Außerdem wollte ich jedes Wochenende nutzen. Dann haben wir wenigstens in den Spielen ausreichend den Ball am Fuß, wenn wir schon im Training viel ohne Ball machen werden“, berichtet Häfner.

Denn der Übungsleiter legt viel wert auf eine gute Grundlagenausdauer. „Ein gutes läuferisches Fitnesslevel hat oberste Priorität“, sagt er. „Im letzten Jahr haben wir das gut hinbekommen. Da hatten wir hintenraus in den jeweiligen Spielen, aber auch in der Saison immer noch Luft, auch wenn wir oft viele Verletzte zu beklagen hatten.“

Vorbereitung: SV Huchenfeld (12. Juli/19 Uhr/ Heimspiel), SpVgg Zaisersweiher (18. Juli/19 Uhr/H), TSV Großglattbach (20. Juli/17 Uhr/Auswärtsspiel), FV Knittlingen (27. Juli/18 Uhr/H), 1. CfR Pforzheim (4. August/16 Uhr/H), TSV Ensingen (11. August/15 Uhr/A).

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