TVV kann Riesenschritt in Richtung DM-Endrunde gehen

Vaihingen empfängt am Samstag Schweinfurt-Oberndorf und muss am Sonntag nach Waldrennach

Von Michael Nachreiner Erstellt: 7. Dezember 2018
TVV kann Riesenschritt in Richtung DM-Endrunde gehen Tobias Rommel muss sich gegen Schweinfurt auf zwei Angreifer mit völlig unterschiedlichen Schlagmustern einstellen. Foto: Küppers

Für die Faustballer des TV Vaihingen geht es gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf praktisch um das Ticket für die DM-Endrunde. „Wenn wir verlieren, ist zwar noch nicht alles vorbei. Aber wir wären dann punktgleich mit den Schweinfurtern und müssen noch in Franken ran. Das ist ein großer Nachteil“, sagt Kolja Meyer.

Vaihingen. Die Bedeutung des Duells mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf in der 1. Bundesliga Süd an diesem Samstag (19 Uhr) ist allen Faustballern des TV Vaihingen bewusst. „Wir haben uns praktisch die letzten zwei Wochen auf dieses Spiel vorbereitet. Die Partie gegen Pfungstadt am letzten Wochenende hatte keiner im Fokus“, berichtet Kolja Meyer. Denn „einen größeren Schritt in Richtung DM-Qualifikation kann keiner der beiden Vereine an einem anderen Spieltag machen“, fährt der TVV-Spielertrainer fort.

Die Schweinfurter sind vermutlich aber nicht nur aufgrund der Klasse der einzelnen Spieler die größte Herausforderung nach Pfungstadt für die Vaihinger. „Erst- und Zweitschlag sind komplett unterschiedlich“, erklärt Meyer. Während Hauptangreifer Oliver Bauer ein ähnlicher Spielertyp wie der TVV-Übungsleiter ist, „auch wenn er härter schlägt, wenn er den Ball richtig trifft“ (Meyer), übernimmt den Zweitschlag in der Regel Fabian Sagstetter. „Er schlägt mit weniger Härte, dafür aber mit viel Präzision und Übersicht. Ich habe den Eindruck, er kann antizipieren, wo die Gegner hinlaufen werden, und diese mit einer Körpertäuschung auch noch perfekt verladen“, berichtet der TVV-Trainer. „Wenn man die relativ langsamen Bälle nicht bekommt, die man eigentlich haben müsste, kann das frustrierend sein.“

Die Begegnung mit Schweinfurt-Oberndorf ist aber nicht die einzige Herausforderung an diesem Wochenende. Am Sonntag (16 Uhr) müssen die Vaihinger beim Vorletzten TV Waldrennach ran. „Wenn wir uns ordentlich präsentieren, sollten uns die Waldrennacher nicht gefährlich werden. Aber sie haben gegen Pfungstadt einen Satz gewonnen. Das zeigt, dass wir vorsichtig sein müssen und uns nicht zu sicher sein dürfen“, erklärt Meyer.

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