Schweiz ist kein Maßstab für Deutschlands Stärke

Klares 3:0 gegen Eidgenossen zum Vorrundenabschluss bei U-18-WM

Erstellt: 14. Juli 2018

Roxbury/Vaihingen (nac). Mit einem ungefährdeten 3:0 (11:8, 11:1 und 11:4)-Erfolg im abschließenden Gruppenspiel bei den U-18-Weltmeisterschaften in Roxbury im US-Bundesstaat New Jersey gegen die Schweiz sind die deutschen Nachwuchsfaustballer ungeschlagen in die sogenannte Double-Elimination-K.o.-Runde eingezogen. „Die Schweizer haben aber phasenweise sehr viele Fehler gemacht. Sie sind kein Maßstab bei dieser WM. Die Österreicher und Brasilianer sind deutlich stäker“, misst Bundestrainer Kolja Meyer dem klaren Ergebnis nicht zu viel Bedeutung zu.

Zumal er auf einigen Positionen noch Verbesserungspotenzial gesehen hat. Vor allem im Angriff hatten sich gegen die Schweiz bei Marc Löwe (NLV Vaihingen) einige Unsicherheiten eingeschlichen. „Da ist deutlich mehr drin“, erklärt Meyer. Und auch Jacob Jungclaussen (TV Vaihingen) war anzumerken, dass er mit seiner Leistung nicht zufrieden war. „Das Zuspiel ist hier generell schwierig. Aber gestern hat es bei ihm nicht so geklappt. Am Tag vorher hat er es besser hinbekommen“, berichtet Meyer. Im ersten Durchgang liefen die Deutschen sogar Gefahr, erstmals bei den Welttitelkämpfen einen Satz abgeben zu müssen. „Wir sind zwar gleich im ersten Abschnitt in Führung gegangen. Doch dann kam die Schweiz auf und erspielte sich ein 8:7. Aber wir haben es dann gut gemacht und vier Punkte in Folge erzielt“, erzählt der Bundestrainer aus Vaihingen. In den folgenden Durchgängen machten es sich die Eidgenossen meist selbst recht schwer, weil ihr Spiel zu fehlerbehaftet war.

Bis auf den Angriff und das Zuspiel hatte Bundestrainer Meyer gegen die Schweiz – das einzige Spiel am Donnerstag, da die Inder nur drei Visa erhalten hatten – aber kaum etwas auszusetzen. Aus Vaihinger Sicht sticht vor allem Nils Hantke heraus. „Er ist hinten rechts eine Bank. Ich glaube, er hat im gesamten Turnierverlauf noch keinen unnötigen Ball kassiert. Außerdem denkt er gut mit. Als wir Kai Mörbe eingewechselt haben, der nicht gerade für seine Laufstärke bekannt ist und jetzt auch noch mit seinem Fuß und seinem Knie Probleme hat, hat Nils viel abgedeckt, Bälle rausgeholt, die auch Kai hätte haben können und auch mal ein Zuspiel gemacht, das eigentlich vorne gespielt hätte werden müssen“, erklärt Meyer. Doch auch die anderen Spieler haben einen starken Eindruck hinterlassen. „Manuel Kögel strahlt eine absolute Ruhe aus. Und auch auf Tom Hartung kann man sich hinten links zu 100 Prozent verlassen“, berichtet Meyer.

Livestream täglich ab 15.45 Uhr unter
ifa-fistball.com/en/u18wc2018-livestream

Weiterlesen

Perfekter Saisonstart

Drucken Vaihingen (nac). Mit dem perfekten Ergebnis von 4:0 Sätzen sind die Faustballerinnen des TV Vaihingen in die Schwabenliga gestartet und übernahmen gleich mal die Tabellenführung. „Es hat sich gezeigt, dass wir defensiv stabil stehen und so einen... »