Männliche U 14 hinterlässt einen starken Eindruck

DM-Ticket verpasst TVV als Vierter zwar, Viertelfinale war aber sehr gut

Von Michael Nachreiner Erstellt: 9. Juli 2019
Männliche U 14 hinterlässt einen starken Eindruck Max Staudenecker hat bei den U-14-Faustballern den Hauptangriff mit Angabe und Rückschlag übernommen. Foto: Nachreiner

Vaihingen. Die U-14-Faustballer des TV Vaihingen haben das Ticket für die deutschen Meisterschaften verpasst. Aber das war fast abzusehen, ist doch selbst in Württemberg die eine oder andere Mannschaft in der Entwicklung weiter als die Enzstädter. Dennoch sind die beiden TVV-Trainer Michael Knodel und Jakob Mahn zufrieden mit dem Abschneiden ihres Teams. „Das Ziel war das Halbfinale“, berichtet Knodel. Und das erreichten die Vaihinger, mussten sich letztlich aber mit dem Holzrang zufrieden geben, nachdem sie das Spiel um Platz drei gegen den TV Stammheim mit 6:11 und 7:11 verloren hatten. „Da war klar, dass nicht zwingend ein Sieg drin ist“, erklärt Knodel. „Aber heute wäre etwas drin gewesen. Bei den Stammheimern lief es nicht so gut. Doch bei uns hat irgendwann die Konzentration nachgelassen. Wir haben beide Sätze ein bisschen hergeschenkt.“

Schon im ersten Vorrundenspiel trafen die Vaihinger auf die Stammheimer. Am ersten Tag ging das Duell noch deutlicher für die Stuttgarter aus. Sie gewannen mit 11:3 und 11:6. Es folgte ein 11:8 und 11:6 gegen die SG Waldkirchen, was nach aller Voraussicht das Ticket für das Qualifikationsspiel bedeutete. Und die Vaihinger wollten mehr. Doch zum Abschluss der Vorrunde verloren sie gegen den TV Hallerstein mit 9:11, 11:7 und 8:11. „Wir hatten eine gute Leistung gezeigt. Doch der Gegner war einen Tick stärker“, berichtet Knodel.

Im Nachhinein stellte es sich als Glücksgriff heraus, dass die Vaihinger nur Gruppendritter geworden waren. „Der andere Ast mit Stammheim im Qualifikationsspiel und dann Unterhaugstett im Halbfinale war deutlich schwerer“, erklärt Mahn. So trafen die Enzstädter im Qualifikationsspiel mit dem TSV Calw auf einen Gegner, mit dem sie auf Augenhöhe sind. „Wir sind aber schlecht ins Spiel gekommen. Wir waren nicht konsequent und haben, da es gleich morgens das erste Spiel des Tages war, etwas geschlafen“, berichtet Knodel. „Erst zum Ende des Satzes haben wir uns etwas gefangen.“ Doch dann waren die Vaihinger in der Partie. „Wir haben von da an auf allen Positionen ein richtig starkes Spiel abgeliefert“, zollt Mahn seinen Spielern Respekt. Und Knodel ergänzt: „Für die Calwer wurde es immer schwerer, zumal auch ihr Angreifer Nerven gezeigt hat. Im Endeffekt haben wir die letzten beiden Sätze besser als die Calwer gespielt.“ Mit einem 10:12, 11:7 und 11:7 zogen die Vaihinger ins Halbfinale ein.

Und auch dort waren sie beim 6:11 und 6:11 gegen den TV Hallerstein nicht chancenlos. „Wir haben einigermaßen mitgespielt. Aber wir haben nicht mehr ganz die Leistung aus dem Qualifikationsspiel abgerufen. Es gab einige Unkonzentriertheiten, so dass sich leichte Fehler eingeschlichen haben“, erzählt Knodel. Darüber hinaus hat aber auch der Hallersteiner Angreifer wenige Fehler gemacht und konstant gepunktet.

Unter dem Strich haben die U-14-Faustballer einen starken Eindruck hinterlassen. „Vor allem das Viertelfinale, also das Qualifikationsspiel war stark“, erklärt Mahn. Knodel gibt dagegen etwas den Mahner: „Wir müssen im Training schauen, dass sich Kleinigkeiten wie das Rufen auf dem Feld einspielen und sich stabilisieren.“

TV Vaihingen: Max Staudenecker, Jan Staudenecker, Felix Schmidt, Tim Bosch, Lukas Bengsch, Mario Mißbach.

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