Norman Hauner zum Playoff-MVP der DEL 2 gekürt

Stürmer mit 18 Scorerpunkten. Für viele gehört der Titel aber Doubrawa.

Von Michael nachreiner Erstellt: 25. Mai 2021
Norman Hauner zum Playoff-MVP der DEL 2 gekürt Zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt: Norman Hauner Foto: Pix-Sportfotos

Kassel/Bietigheim-Bissingen. Die Auszeichnung des Wertvollstens Spielers (Most Valuable Player (MVP)) geht an Norman Hauner. Der Stürmer der Bietigheim Steelers sammelte 14 Spielen in der sogenannten Postseason mit elf Toren und sieben Assists 18 Scorerpunkte – so viele wie kein anderer Spieler der Mannschaft von Trainer Daniel Naud. „Die MVP-Auszeichnung – das war harte Arbeit, die schon im vergangenen Sommer angefangen hat. Und das freut mich natürlich persönlich, dass ich da ausgezeichnet wurde. Aber heute zählt nur das große Ding. Der Rest ist eigentlich egal“, erklärt der 29-Jährige.

Der heimliche MVP ist aber Leon Doubrawa – da sind sich Kapitän Rene Schoofs und Robin Just sicher. Der Goalie war als dritter Torwart verpflichtet worden und sollte vor allem mithelfen, dass die Junioren in die Deutsche Nachwuchs Liga (DNL) 2 schaffen. Doch nachdem die beiden etatmäßigen Schlussleute Jimmy Hertel und Cody Brenner verletzt ausfielen, stand Doubrawa plötzlich in der DEL 2 im Mittelpunkt – in den Playoffs. „Leon ist unglaublich. Ich habe einen 19-Jährigen noch nie so gut gesehen. Das ist abnormal. Ich bin so froh, dass wir ihn im Tor haben. Das ist für mich mein persönlicher MVP – Norman Hauner hat es aber auch verdient, keine Frage“, erklärt Schoofs. Und Just ergänzt: „Er hat wie ein 30-jähriger Haudegen im Tor gespielt. Es war meine 14 Profisaison. Und ich kann nur den Hut vor seiner Leistung ziehen – in seinem jungen Alter. Er wurde einfach da reingeschmissen und hat es mit Bravour gemeistert. Natürlich passieren Fehler. Aber er hat sein Bestes gegeben und uns den Rücken gestärkt. Und wir haben versucht, so viel wie möglich von ihm fernzuhalten.“

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