Hauner schießt Wölfe fast alleine ab

Bietigheimer steuert vier Tore zum 6:2 der Steelers im ersten Halbfinalspiel in Freiburg bei.

Erstellt: 5. Mai 2021
Hauner schießt Wölfe fast alleine ab Norman Hauner war beim 6:2-Sieg der Bietigheim Steelers bei den Wölfen Freiburg mit vier Treffern der überragende Spieler der Gäste. Foto: Archiv/Eibner

Freiburg/Bietigheim-Bissingen (skl). Die Bietigheim Steelers haben den ersten Schritt in Richtung Finalserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 2 gemacht. Am Montagabend gewann die Mannschaft von Trainer Daniel Naud das erste Spiel der Vorschlussrunde bei den Wölfen Freiburg nach Anlaufschwierigkeiten mit 6:2 und nahmen damit dem EHC den Heimvorteil ab. Nun fehlen den Bietigheimern nur noch zwei weitere Siege für den Finaleinzug. Den nächsten können sie am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) in der Ege-Trans-Arena folgen lassen. In der anderen Halbfinalserie sind die Kassel Huskies ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und haben die Ravensburg Towerstars mit 5:2 bezwungen.

Die Freiburger waren allerdings optimal in die Partie gestartet. Nachdem Steelers-Angreifer Evan Jasper nach einem Check vor dem eigenen Tor auf die Strafbank geschickt worden war, traf Andreé Hult bereits nach zwei Minuten mit einem feinen Handgelenksschuss in den Winkel zur frühen Führung der Wölfe – keine Abwehrchance für Leon Doubrawa, der erneut den immer noch verletzten Jimmy Hertel vertrat. In der Folge entwickelte sich jedoch ein Spiel auf Augenhöhe, was die Schussstatistik von 10:9 für die Breisgauer im ersten Drittel belegt. Weitere Treffer kamen zunächst nicht dazu, doch das sollte sich nach dem Wechsel schnell ändern.

Zu Beginn des zweiten Drittels überrannten die Steelers ihren Gegner förmlich. Alleine drei dicke Gelegenheit verzeichneten die Gäste durch Robin Just, Calvin Pokorny und schließlich Norman Hauner in den ersten beiden Minuten des Abschnitts. Doch während das Bietigheimer Trio zunächst noch an Goalie Enrico Salvarani scheiterte, machte es Hauner wenig später besser. Nach toller Vorlage von Alexander Preibisch traf der 29-jährige Stürmer nach überragendem Solo abgeklärt zum Ausgleich.

Mitten in der Sturm-und-Drang-Phase der Bietigheimer schlugen aber die vorher komplett in die Defensive gedrängten Hausherren in Überzahl zurück. Christian Billich war aus dem Getümmel heraus im Powerplay zum 2:1 erfolgreich (29. Minute). Doch lange musste die Mannschaft von Trainer Naud nicht mit dem durchaus überraschenden Gegentreffer hadern. Denn nur zwei Zeigerumdrehungen nach dem Rückstand glich erneut der überragende Hauner aus – und wieder war es Preibisch, der für den Doppeltorschützen vorlegt hatte.

Und die Steeelers wussten das Momentum zu nutzen: 70 Sekunden nach dem 2:2 fälschte zunächst Benjamin Zientek einen Schuss von Benjamin Hüfner ins Tor ab. Dann sorgte der Mann des Abends, Norman Hauner, mit seinem dritten Treffer sogar für das 4:2 aus Sicht der Gäste – der Stürmer traf in Überzahl mit einem Knaller aus der Distanz direkt ins Toreck (32.).

Nur 19 Sekunden nach Wiederanpfiff zog Evan Jasper im letzten Drittel mit seinem Treffer zum 5:2 den Wölfen endgültig den Stecker. Die Steelers schalteten in den Verwaltungsmodus, kamen aber dennoch noch durch „Mister-Playoffs“ Riley Sheen in Überzahl zum deutlichen 6:2-Endstand (49.), der im fünften Spiel seinen siebten Treffer erzielte.

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Entscheidung vertagt

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Drucken Freiburg/Bietigheim-Bissingen. Die Bietigheim Steelers haben es gestern Abend verpasst, als erstes Team ins Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) 2 einzuziehen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Naud verlor in der Echte-Helden-Arena gegen die Wölfe Freiburg nach 2:0-... »