Der VfB Stuttgart steht nach einem 2:0 (1:0) über Bochum im Viertelfinale des DFB-Pokals. Nach einem unglücklichen Eigentor der Bochumer fand der VfB sich schnell auf der Siegesstraße. Über den Nachrichtendienst X diskutierten die Fans vor allem über die rote Karte für Bochums Philipp Strompf kurz vor der Halbzeit.
Noch vor dem Anpfiff lobten die User aber die Atmosphäre im stimmungsvollen Ruhrstadion. „Freak wer keine Gänsepelle hat wenn „Bochum“ in Bochum läuft“, schreibt etwa eine Nutzerin.
Gemeint ist Herbert Grönemeyers Hymne für die Stadt, in der er aufwuchs, die dort traditionell vor Heimspielen abgespielt wird.
Sobald der Ball rollte, ging es aber ans Sportliche und in einer Partie, die sich früh entschieden anfühlte, gab es eigentlich nur ein Thema: Die rote Karte für Strompf.
„Lächerliche rote Karte“, findet dieser Nutzer etwa, nachdem der VAR Schiedsrichter Florian Badstübner kurz vor der Halbzeitpause nach Strompfs harter Grätsche gegen Deniz Undav zur Ansicht der Bilder vom Platz geschickt hatte. Badstübner änderte daraufhin seine Entscheidung von Gelb zu Rot – und die Messe schien gelesen.
Ein anderer Nutzer findet etwa „So nervt der VAR nur noch.“ Immer wieder kochen seit Einführung des Videoschiedsrichters Diskussionen auf, auch in diesem Fall wird die nötige klare Fehlentscheidung von mehreren Fans in Frage gestellt.
Am Ende stand die Entscheidung fest und spätestens mit Deniz Undavs Treffer kurz nach Wiederanpfiff schien auch den VfL-Spielern klar zu sein, dass der VfB heute weiterkommen würde.
„Stuttgart macht Deckel drauf“, ist der abschließende Kommentar eines Nutzers in diesem Spiel, das in der zweien Hälfte über weite Strecken ereignislos blieb.
Für den VfB Stuttgart geht es am Samstag (6. Dezember) in der Bundesliga weiter. Anpfiff ist um 15:30 Uhr. Zu Gast in der MHP Arena ist dann der FC Bayern München.


















