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Scholz steht zukünftig dem LSVBW vor

Sersheims Bürgermeister gewählt zum Präsidenten des Landessportverbands.

Sportpolitik. Jürgen Scholz ist der neue Präsident des Landessportverbands Baden-Württemberg (LSVBW). Der 61-jährige Bürgermeister von Sersheim wurde in Offenburg von den 170 Delegierten in einer geheimen Wahl mit einer Zustimmung von 96,6 Prozent an die Spitze der Dachorganisation des organisierten Sports gewählt.

Scholz, der krankheitsbedingt nicht bei der Mitgliederversammlung anwesend wart, war der einzige Kandidat und ist der achte LSVBW-Präsident. Er tritt die Nachfolge von Elvira Menzer-Haasis (Albstadt) an, die nach sechs Jahren nicht mehr kandidiert hat. „Ich will versuchen, noch mehr ein Wir-Gefühl zu schaffen, die Atmosphäre durch eine positive Motivation zu verbessern und die gemeinsamen Werte des Sports zu stärken“, sagte Scholz den Delegierten in einer Videobotschaft. Der LSVBW vertritt als größte Personenorganisation des Landes mit 3,9 Millionen Mitgliedschaften in 11 230 Sportvereinen.

Qua Amt als Präsidenten des Badischen Sport-Bunds Freiburg, des Badischen Sport-Bunds Nord und des Württembergischen Landessportbunds vervollständigen Gundolf Fleischer, Gert Rudolph und Andreas Felchle als Vizepräsidenten das geschäftsführende Präsidium. Durch Scholz’ Wahl an die Spitze des LSVBW musste ein Nachfolger für ihn als Vorsitzender im Präsidial-Ausschuss Leistungssport ernannt werden. Diese Position hat Claus-Peter Bach (Plankstadt) übernommen. Vorsitzende des Ausschusses Frauen und Gleichstellung bleibt Margarete Lehmann (Seitingen-Oberflacht). Bestätigt wurde auch Jens Jakob (Binzen) als Vorsitzender der Baden-Württembergischen Sportjugend. Die weiteren Präsidiumsmitglieder sind Hans Artschwager (Hildrizhausen), Markus Frank (Wulfingen), Manuel Hailfinger (Sonnenbühl-Undingen), Wolf-Dieter Karle (Stockach), Bernd Kielburger (Königsbach-Stein), Manfred Kuner (Triberg), Sabine Kusterer (Karlsruhe), Manfred Pawlita (Heuchlingen) und Rolf Schmid (Biberach).

In seinem Grußwort lobte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die scheidende LSVBW-Präsidentin Menzer-Haasis. „Ich habe die leidenschaftliche und sachorientierte Art von Frau Menzer-Haasis bei den Verhandlungen zum Solidarpakt Sport IV kennen und schätzen gelernt“, sagte er. Das Ergebnis von jährlich 105 Millionen Euro Förderung sowie 40 Millionen Euro für den Sportstättenbau gibt dem Sport bis 2026 Planungssicherheit. red

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